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17.08.2012

Csandl und Wild auf Medaillenkurs

Nach dem ersten Tag der Voltigier-Weltmeisterschaften in Le Mans liegen zwei Österreicher auf Medaillenkurs: Im Pflichtauftakt der Einzelvoltigierer setzten sich Stefan Csandl und Lisa Wild gegen die internationale hochkarätige Konkurrenz durch. Der Wiener steht aktuell auf Rang zwei, die Salzburgerin auf drei der Zwischenwertung.

Reserven gab es auch bei Csandl noch. „Vor allem in der Schere geht noch mehr“, sagte der 24-Jährige. Alles in allem war der angehende Physiotherapeut aber sehr zufrieden mit seiner Leistung auf dem britischen Pferd Solitaire Legacy, mit Julie Newell an der Longe.

Umstellt ist der Österreicher, der für seinen Auftritt 8,089 Punkte erhielt, derzeit von zwei Deutschen. An die Spitze setzte sich Viktor Brüsewitz aus Hannover. Der Sportsoldat präsentierte auf seinem Ersatzpferd Sir Bernhard RS von der Wintermühle eine nahezu perfekte Pflicht, verzeichnete lediglich im Stehen einen Ausfallschritt. „Das war meine beste Pflicht der gesamten Saison“, konstatierte der 22-Jährige. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Leistung genau zum richtigen Zeitpunkt abrufen konnte.“ Auch Teamkollege Erik Oese aus Dresden leistete sich bei seinem Einzel-Championatsdebüt nur minimale Schwächen und erhielt vom Richtergremium 8,034 Punkte.

Nach dem ersten der vier Umläufe liegt das Teilnehmerfeld zwischen Rang eins und sechs dicht beieinander. Auf den Plätzen vier und fünf folgen die beiden französischen Lokalmatadoren Nicolas Andreani (8,025) und Ivan Nousse (7,955) mit hauchdünnem Abstand. Einer, der heute nicht in diese Sphären vorstoßen konnte ist Lukas Wacha. Der Tiroler leistete sich auf seinem Ersatzpferd Arador – longiert von Alexander Hartl – Punktabzüge vor allem beim Aufsprung und Stehen. Insbesondere mit der Größe des 17-jährigen Oldenburgers kam Wacha nicht zurecht. Sein Erstpferd Macchiato, das verletzungsbedingt nicht im Pferdesportzentrum Boulerie Jump auflaufen kann, ist deutlich kleiner. 7,449 ist die enttäuschende Bilanz nach der Pflicht, die dem 25-Jährigen den zwischenzeitlich neunten Rang bescherte.

Drei Österreicherinnen unter den Top Ten

Bei den Damen liegt das Klassement nach der Pflicht ebenfalls dicht beieinander. Lediglich die beiden Führenden Rikke Laumann (Dänemark/8,281) und Joanne Eccles (Großbritannien/8,211) konnten sich leicht absetzen. Direkt dahinter die Überraschung: Lisa Wild. Die 17-jährige Salzburgerin, die eigentlich noch bei den Junioren startberechtigt wäre, hält mit 8,039 Punkten auf Robin an der Longe von Nina Rossin den direkten Anschluss an das Führungsduo. Zweitbeste heimische Vertreterin ist Jasmin Gipperich auf Wolke Sieben (Klaus Haidacher), die sich mit Rang sechs ebenfalls noch große Hoffnungen auf die vordersten Platzierungen machen kann. Die Niederösterreicherin Christa Kristofics-Binder – Schwester der frisch gebackenen U18-Europameisterin Anais – liegt mit 7,879 Punkten und Rang neun ebenfalls noch in den Top Ten.

So geht's weiter

Heute starten ab 10 Uhr die Mannschaften – darunter das Team Wildegg – mit der Pflicht in die WM. Im Anschluss folgen die Küren der Damen (13 Uhr) und Herren (16.30 Uhr). Die Doppelvoltigierer greifen erst am Sonnabend ins Championat-Geschehen ein. Die finalen Kürumläufe aller vier Disziplinen steigen am Sonntag. Übertragen werden die achten Weltmeisterschaften der Voltigiergeschichte (ausgenommen Weltreiterspiele) live im Internet unter www.feitv.org.
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