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03.04.2011

Das Erfolgsgeheimnis heilender Hände

Ein großer Prozentsatz des Heilerfolges hängt direkt von der Person der Ärztin oder des Arztes ab.

Was zeichnet eine gute Tierärztin* aus? Oder auch eine gute Ärztin? Was erwarten wir uns von einer Konsultation, sei es für uns selbst, sei es für das uns anvertraute Tier? Zunächst einmal, dass man uns wahrnimmt, sich auf uns, unser Pferd einlässt, uns zuhört. Dass man uns in verständlichen Worten erklärt, woran wir bzw. unser Pferd leidet. Und dass man uns bzw. unserem Pferd bestmöglich hilft, wieder gesund und heil zu werden – oder, wenn das nicht möglich sein sollte, zumindest mit der Erkrankung gut leben zu können. Ein großer Prozentsatz des Heilerfolges hängt direkt von der Person der Ärztin ab: von ihrer Empathie, ihrer Fähigkeit, dem Patienten zugeneigt zu bleiben, ihm ihr Interesse und ihren Wunsch, ihm zu helfen, glaubwürdig zu vermitteln. Die Ärztin selbst ist die wichtigste Medizin, das ist mittlerweile auch durch wissenschaftliche Studien belegt. Und wenn sie sich bei ihrer Tätigkeit komplementärmedizinischer Methoden bedient, so mag das durchaus zum Erfolg führen, auch wenn es für die Wirksamkeit der Methode selbst keine wissenschaftlich fundierte und nachvollziehbare Begründung gibt. Wesentlich ist allerdings, dass die Entscheidung für eine bestimmte Therapie – sei es eine klassisch schulmedizinische, sei es eine komplementäre – aufgrund einer korrekten Diagnose und durch medizinisches Fachwissen abgesichert getroffen wird. Ein Aspirin, gegen einen Beinbruch verschrieben, ist genauso wirkungslos wie Bach-Blüten. Deshalb – und das ist auch die Essenz unseres Beitrags über komplementärmedizinische Methoden (zu lesen ab Seite 36 in der April-Ausgabe unseres Magazins) – gehören gesundheitliche Probleme in die Hände einer Ärztin, die komplementäre Methoden als das begreift, was sie sind: eine Ergänzung, aber kein Ersatz.
In unserer Aprilausgabe finden Sie zudem einen rüstigen Jubilar, der seinen 25. Geburtstag feiert: Belluno, einen der erfolgreichsten Vererber aus österreichischer Zucht. Der alte Herr erfreut sich bester Gesundheit, und ist zudem auch noch ganz fesch beinand, so dass manche Stute Gefallen an ihm finden könnte. Das Foto entstand übrigens wenige Tage vor Druck unseres Heftes. Seine eigenen Erfolge und die seiner Nachkommen sind beachtlich, seine Ahnenreihe prangt mit den besten Veredlern deutscher Sportpferdezucht. Liebe ZüchterInnen: nutzt dieses einmalige Potenzial, Moden kommen und gehen, Qualität besteht!

Herzlichst,

Eva Morawetz

*Zugunsten der besseren Lesbarkeit haben wir uns hier für die weibliche Form entschieden - Tierärzte und Ärzte möchten sich bitte mitgemeint wissen. 
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