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10.07.2012

Denis Lynch raus aus Olympia-Team

Er hätte für Irland als Einzelreiter an den Start gehen sollen, doch weil sein Pferd Lantinus beim CHIO in Aachen wegen Überempfindlichkeit an den Beinen von weiteren Einsätzen ausgeschlossen worden war, hat der irische Reiterverband Lynchs Nominierung nun zurückgezogen.

Nachdem in Aachen zum wiederholten Mal eines seiner Pferde bei der Routineuntersuchung mit Hypersensibilität an den Beinen reagiert hatte, hat der irische Reiterverband Lynchs Olympianominierung nun zurückgezogen. © Kit Houghton/FEI
Nachdem in Aachen zum wiederholten Mal eines seiner Pferde bei der Routineuntersuchung mit Hypersensibilität an den Beinen reagiert hatte, hat der irische Reiterverband Lynchs Olympianominierung nun zurückgezogen.
© Kit Houghton/FEI
Es ist nicht sicher erwiesen, dass im Fall Lantinus unerlaubte Medikation zum Einsatz gekommen ist oder die Überempfindlichkeit von einer Verletzung herrührt, allerdings war Aachen 2012 bereits das dritte Mal innerhalb eines Jahres, dass eines von Lynchs Pferden wegen Hypersensibilität durch den Verfassungstest fiel. Bei der Global Champions Tour in Rio im vergangenen September war es All Inclusive NRW, der beim routinemässigen Abtasten empfindlich auf Druck reagierte und deshalb ausgeschlossen wurde, ebenso verhielt es sich mit Lord Louis der beim CHIO in Aachen 2011 die Beurteilung „not fit to compete“ erhielt.

Im Fall Lynch wollte der irische Verband wohl auf Nummer sicher gehen, denn gerade in Sachen Doping ist der 36-Jährige kein unbeschriebenes Blatt. Bei den Olympischen Spielen in Peking wurde der Springreiter disqualifiziert, nachdem Lantinus positiv auf die verbotene Substanz Capsaicin getestet worden war. Es folgte eine dreimonatige Sperre für den Iren.

In einer Erklärung weist Lynch hingegen alle Vorwürfe von sich. Schuld an Lantinus Überempfindlichkeit sei eine kleine Wunde am linken Vorderbein und Abschürfungen an beiden Hinterbeinen, die sich der 14-jährige Hannoveranerwallach während vorangegangener Prüfungen zugezogen hatte. „Zu keinem Zeitpunkt wurde mir unterstellt, dass die Hypersensibilität nicht auf natürlichem Wege entstanden sei“, verteidigt sich Lynch.

Welche Kombination nun Denis Lynch und Lantinus als Einzelreiter der Iren nachfolgend wird, soll in den kommenden Tagen geklärt werden.

Quelle
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