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19.04.2013

Deutsche FN sammelt über eine halbe Million Unterschriften gegen die Pferdesteuer

Die Auszählung aller Unterschriften, die in einer groß angelegten Kampagne der Deutschen reiterlichen Vereinigung gegen die Einführung der Pferdesteuer gesammelt wurden, ist abgeschlossen. Das Ergebnis hat dabei alle Erwartungen übertroffen: Insgessamt 523.172 Menschen haben sich gegen die neue Abgabe ausgesprochen.

523.172 Menschen sprachen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Einführung der Pferdesteuer aus. © lekcets - Fotolia.com
523.172 Menschen sprachen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Einführung der Pferdesteuer aus.
© lekcets - Fotolia.com
Damit hätten selbst Optimisten nicht gerechnet: Das an sich schon sehr erfreuliche Ergebnis der Online-Petition (bis 31. März), an der sich 200.407 Pferdefreunde beteiligt hatten, wurde von der parallel durchgeführten Unterschriftensammlung noch übertroffen. 322.765 Menschen trugen sich in die Listen ein – in der Summe haben sich also über eine halbe Million Gegner der Pferdesteuer zu einer großen solidarischen Aktion zusammengeschlossen: Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN): „Das ist wirklich ein Traumergebnis. Ich bin überwältigt, dass es gelungen ist, so viele Menschen in so kurzer Zeit zu mobilisieren. Mein Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben.“ Nun wird die Übergabe der Petition an den Deutschen Städtetag und den Deutschen Städte- und Gemeindebund vorbereitet.

Die „Pferdeszene“ stand geschlossen hinter der Petition. 63 Pferdesport- und Pferdezuchtverbände hatten sich beteiligt, über 11.500 Reitvereine und Pferdebetriebe waren von der FN angeschrieben worden, die Medien boten exzellente Unterstützung, auf Veranstaltungen und Messen wurden Unterschriftenlisten verteilt. Während das automatisierte Verfahren der Online-Petition auf einen Blick verriet, wie viele Menschen sich gegen die Pferdesteuer aussprechen, geriet die Auszählung der Unterschriftenlisten in der FN-Zentrale zu einem Kraftakt. Täglich wurden bis zu acht Postkisten mit Briefen angeliefert, zusätzlich stand das Faxgerät kaum still. Entsprechend lang hat die Auszählung gedauert. Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe und seit knapp zwei Jahren im Dauereinsatz gegen die Pferdesteuer, sagt: „Die überaus große Resonanz, auch die vielen persönlichen Gespräche motivieren uns sehr, den Kampf gegen die Pferdesteuer mit unvermindertem Elan fortzusetzen.“

Dass dies auch notwendig ist, macht eine weitere Kommune deutlich: Im hessischen Kirchheim wird in den kommenden Tagen die Stadtverordnetenversammlung die Satzung zur Erhebung der Pferdesteuer voraussichtlich beschließen. Den Haupt- und Finanzausschuss hat das Thema bereits passiert. Damit wäre Kirchheim hinter Bad Sooden-Allendorf die zweite Gemeinde, die die juristische Voraussetzung für die Erhebung der Abgabe geschaffen hätte.

Quelle

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