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01.04.2016

Deutschland: Druse auf dem Vormarsch

Viele Ställe Deutschlands werden derzeit von der hoch ansteckenden Druse heimgesucht. In einer Aussendung appelliert die FN für mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Krankheit.

Typisch für Druse: wässriger bis schleimiger Nasenausfluss © www.slawik.com
Typisch für Druse: wässriger bis schleimiger Nasenausfluss
© www.slawik.com
Aufgrund des gehäuften Vorkommens mussten bereits einige Turnierveranstaltungen abgesagt werden. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, rät Henrike Lagershausen von der Abteilung Veterinärmedizin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zum verantwortungsvollen und offenen Umgang mit der Erkrankung. „Achten Sie auf bestimmte Symptome wie Fieber, Schwellungen der Kopflymphknoten und Nasenausfluss. Besteht ein Verdacht, sollte das betroffene Pferd schnellstmöglich isoliert und ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.“

Anders als beispielsweise die Maul- und Klauenseuche, die vor einigen Jahren den Turniersport wochenlang lahm legte, ist die Druse keine anzeigepflichtige Krankheit. Nur selten nimmt sie einen dramatischen Verlauf, in der Regel heilt sie bei entsprechender Ruhe und Pflege des Pferdes innerhalb von drei bis vier Wochen aus. „Allerdings ist die Druse hochansteckend und wird direkt durch Pferdekontakt oder indirekt über Hände, Kleidung, Ausrüstungsgegenstände, Futtereimer, etc. übertragen. Ein effektives Hygienemanagement ist daher wichtigste Voraussetzung, um eine Verbreitung zu unterbinden“, sagt Henrike Lagershausen. „Mit einem Verschleiern der Krankheit ist niemandem geholfen.“

FN/ps
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