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01.09.2017

Deutschland erneut U25-Dressureuropameister, Österreichs Team auf Platz sechs

Die deutschen U25-Dressurreiterinnen haben bei der Europameisterschaft in Lamprechtshausen erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Für Österreichs Team gab’s nach Ausfall der rot-weiß-roten Top-Paarung Diana Porsche und Di Sandro Platz sechs. Besonders erfreulich: Der starke sechste Rang für Karoline Valenta in der Einzelwertung.

Karoline Valenta und Valenta"s Diego zeigten in der Mannschaftsprüfung, einer Intermediaire II, einen fantastischen Ritt und klassierten sich auf Rang sechs. © Fotoagentur Dill
Karoline Valenta und Valenta"s Diego zeigten in der Mannschaftsprüfung, einer Intermediaire II, einen fantastischen Ritt und klassierten sich auf Rang sechs.
© Fotoagentur Dill
Die deutschen Dressurreiter haben bei der U25-EM in Lamprechtshausen einmal mehr ihre Vormachtstellung in dieser Disziplin bewiesen. Nach Gold für die deutschen Junioren und Jungen Reiter im niederländischen Roosendaal, sowie für Isabell Werth & Co im Göteborg (SWE) krönte sich heute im regnerischen Salzburg ein weiteres Mal eine deutsche Dressurequipe zum Team-Europameister.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, lieferten sich die Teams aus Deutschland und den Niederlanden einen erbitterten Zweikampf. Und der blieb bis zuletzt spannend. Noch vor gut sechs Wochen in Aachen hatten die Oranje-Reiterinnen im U25-Nationenpreis die Nase vorn. Doch die Equipe von U25-Bundestrainer Sebastian Heinze fand im richtigen Moment zur gewohnten Stärke zurück. Die Titelverteidiger stellten mit Lisa-Maria Klössinger und FBW Daktari das best bewertete Paar des Bewerbs. 76,500 Prozent vergaben die Richter für die fehlerfreie Runde des Duos – eine neue persönliche Bestnote für die 24-jährige Studentin aus Bayern. Zusammen mit den Ergebnisse von Juliette Piotrowski mit sir Diamond auf Rang vier (72,842%) und Bianca Nowag mit Fair Play auf Platz acht (71,658%), kam die Equipe von U25-Bundestrainer Sebastian Heinze auf 221 Prozent.

Trotz starker Ergebnisse von Anne Meulendijks mit MDH Avanti (Platz 2/74,500%), Denise Nekeman mit Boston STH (Platz 3/73,026%) und Maxime Van der Vlist mit Bailey (Platz 9/70,947%), wollte es für die Niederländer damit auch diesmal nicht für das oberste Treppchen auf dem Podest reichen. 218,473% bedeuteten einmal mehr die Silbermedaille für das Oranje-Team, das die drittplatzierten Schweden (210,711%) bereits deutlich auf Abstand hielt.
Team Deutschland ist erneut U25-Mannschafts-Europameister vor den Equipen aus den Niederlanden und Schweden. © Fotoagentur Dill
Team Deutschland ist erneut U25-Mannschafts-Europameister vor den Equipen aus den Niederlanden und Schweden.
© Fotoagentur Dill

Valenta vorne mit dabei

Den Auftakt für das österreichische Trio machten Timna Zach und Quantico. Mit ihren 66,579 Prozent (Platz 20 in der Einzelwertung) zeigte sich die Steirerin bei ihrem Championats-Debüt zufrieden. „Quaddi war sehr brav und aufmerksam. Wir hatten nur leider extrem starken Regen kurz vor unserem Start und er wollte nicht so gerne durch die Lacken gehen. Ohne Streichresultat war es in der Teamwertung natürlich gegen die starke Konkurrenz nicht ganz einfach.“

Ein wenig mit den Nerven zu kämpfen hatten Franziska Fries und ihr KWPN-Wallach Atomic „Es hätte bei mir definitiv besser laufen können. Für Atomic und mich war es das erste gemeinsame Championat und wir waren dementsprechend aufgeregt“, gab sich die Niederösterreicherin nach ihrem Ritt selbstkritisch. Von den Richtern gab’s 65,711 Prozent für die Runde - Platz 22.

Ein absoluter Spitzenritt gelang Karoline Valenta auf ihrem elfjährigen Desperados-Sohn Valenta’s Diego. Das Duo zeigte eine konzentrierte Prüfung mit vielen Höhepunkten, etwa den ausdrucksstarken Trabverstärkungen, elastischen Passagen und bereits gut gesetzten, taktvollen Piaffen. Das fünfköpfige Richtergremium bewertete die 24-Jährige und ihren Hannoveraner Rappen mit beachtlichen 71,921 Prozent. Das bedeutete den hervorragenden sechsten Platz sechs im Einzelranking. „Ich bin überglücklich. Ich hatte eine super Prüfung und habe so eine Freude mit meinem Pferd. Morgen greifen wir an“, gab sich Valenta vor der morgigen Kurz Grand Prix, der ersten Einzel-Medaillenentscheidung dieser EM, kämpferisch. Die besten 18 aus dem Grand Prix werden dann am Sonntag in der Kür erneut um eine Medaille reiten.
Gehen motiviert in den morgigen Kurz-Grand-Prix: Karoline Valenta, Timna Zach und Franziska Fries (v.l.n.r.) © Fotoagentur Dill
Gehen motiviert in den morgigen Kurz-Grand-Prix - die erste Einzel-Entscheidung dieser EM: Karoline Valenta, Timna Zach und Franziska Fries (v.l.n.r.)
© Fotoagentur Dill
Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps