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15.07.2011

Deutschland gewinnt Nationenpreis

Die deutsche Dressurmannschaft gewann gestern (15. Juli) den Nationenpreis beim CHIO in Aachen vor den britischen und niederländischen Equipen.

Und das, obwohl der Tag denkbar schlecht für die deutschen Reiter begonnen hatte. Anabel Balkenhols elfjähriger Hannoveraner Wallach Dablino ging auf dem Abreiteplatz während einer Trabverstärkung plötzlich lahm. „Wir haben ihn dann noch einmal am langen Zügel traben lassen, doch auch da war die Lahmheit zu sehen“, berichtete der bestürzte Trainer der Deutschen, Holger Schmezer. „Bei den Olympischen Spielen wäre durch den neuen Modus, bei dem nur drei Reiter an den Start gehen, das Team dadurch geplatzt.“

Doch die Matthias Alexander, Isabell Werth und Christoph Koschel behielten die Nerven und holten mit einem Gesamtscore von 233,341 Prozent zum nach zwei sieglosen Jahren den Titel im Nationenpreis, gefolgt von den Teams aus Großbritannien (220,873) und den Niederlanden (218,957).

In der Einzelwertung des Grand Prix CDIO siegte Matthias Alexander Rath mit Totilas dank einer deutlich gesteigerten Leistung gegenüber den vergangenen Auftritten in Balve und München. Das Paar präsentierte sich sicher und souverän und verwies die ebenfalls starke Britin Laura Bechtolsheimer auf Mistral Hojris auf Rang zwei vor Isabell Werth und El Santo NRW. „Matthias und Totilas haben bewiesen, dass sie nun zusammen gefunden haben. Der Reiter hat alles umgesetzt, was dieses Pferd braucht,“ resümmierte der Trainer der Deutschen, Holger Schmezer, zufrieden und freut sich über den bereits 32. Nationenpreissieg in Aachen.

Das Video zum Siegesritt von Matthias Alexander Rath und Totilas


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