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25.09.2016

Deutschland gewinnt Nationenpreis-Finale, Julia Kayser Fünfte im Queen’s Cup

Was für ein Jahr für die Deutschen! Nach ihrem Sieg im Nationenpreis von Aachen und Olympia-Bronze krönten die deutschen Springreiter in Barcelona mit dem Sieg im Nationenpreis-Finale. Österreich beendete das kleine Finale auf Rang acht.

In seinem 134. und allerletzten Nationenpreis behielt Deutschlands Springreiterlegende Ludger Beerbaum einmal mehr als Schlussreiter die Nerven. Mit einer sicheren Nullrunde ermöglichte er seinem Team die Teilnahme am Stechen. © Hippo Foto/Dirk Caremans
In seinem 134. und allerletzten Nationenpreis behielt Deutschlands Springreiterlegende Ludger Beerbaum einmal mehr als Schlussreiter die Nerven. Mit einer sicheren Nullrunde ermöglichte er seinem Team die Teilnahme am Stechen und ebnete so den Weg zum Sieg.
© Hippo Foto/Dirk Caremans
Nach dem 13. Platz im Auftaktspringen stand für Österreichs Equipe am Sonntagmorgen das kleine Finale an. Dort ritten die Rot-Weiß-Roten mit Nationen wie Frankreich, Spanien, Schweden oder Australien um die Plätze 9 bis 18 - und im direkten Duell mit den Spaniern um den Aufstieg in die Division 1. Im 1,60 m hohen Springen wollte es für das Team von Equipechef Marcus Wallishauser dann aber leider so gar nicht nach Wunsch laufen.

Den ersten herben Rückschlag gab’s gleich zum Auftakt. Startreiter Gerfried Puck, der seine Phin-Phin-Tochter Bionda gesattelt hatte, gab auf und lieferte damit das Streichergebnis. Danach zeigten Christian Rhomberg und sein Saphyr des Lacs mit nur einem Abwurf zwar einen starken Ritt, allerdings brachten Julia Kayser (Sterrehof’s Cayetano) und Max Kühner (Cielito Lindo) zwölf bzw. 13 Fehlerpunkte ins Ziel. 29 Zähler in Summe bedeuteten Platz acht - und damit auch den Verbleib in Division 2, denn die Spanier platzierten sich mit 21 FP und Rang vier klar vor Österreich. 

Der Sieg ging an die Brasilianer (12 FP) vor den Equipen aus Katar (16 FP) und Kolumbien (18 FP). Die Mannschaftsolympiasieger aus Frankreich beendeten das kleine Finale ex aequo mit Spanien auf dem enttäuschenden vierten Rang.

Deutschland siegt nach spannendem Stechen

Der Sieg im mit 1,5 Millionen Euro dotierten großen Finale wurde erst im Stechen entschieden. Sowohl Deutschland als auch Großbritannien hatten sich im Grundumlauf des technisch sehr anspruchsvollen Springens eine weiße Weste bewahrt. Im Duell hieß es dann Mann gegen Mann. Die Deutschen schickten Marcus Ehning mit dem grundschnellen Pret a Tout ins Rennen, für die Briten trat Olympiasieger Nick Skelton mit Big Star an. Letztere legten gekonnt vor. Das Duo blieb in 41,57 Sekunden fehlerfrei. Doch das sollte am Ende nicht reichen. Um genau 1,77 Sekunden unterbot Ehning die Zeit seines Konkurrenten und sicherte seiner Mannschaften den Sieg.
Julia Kayser (im Bild mit Sterrehof"s Cayetano Z) feierte im Queens Cup mit Rang fünf einen beachtenswerten Erfolg. © Jim Hollander/FEI
Julia Kayser (im Bild mit Sterrehof"s Cayetano Z) feierte im Queens Cup mit Rang fünf einen beachtenswerten Erfolg.
© Jim Hollander/FEI

Spitzenplatzierung für Julia Kayser

Auch wenn Barcelona mannschaftlich gesehen für Österreich wenig erfolgreich war, gab es für die heimische Equipe dennoch gute Einzelleistungen zu feiern. Im traditionsreichen Queen’s Cup platzierten sich Julia Kayser und Sterrehof’s Ushi nach zwei hervorragenden Nullrunden hinter Marcus Ehning (GER), Niels Bruynseels (BEL), Scott Brash (GBR) und Christian Ahlmann (GER) auf Platz fünf. Und auch Max Kühner ritt mit Cornet Kalua nach einem fehlerfreien Grundumlauf und zwei Abwürfen im Stechen noch ins Geld (Platz 14).

Starke Ritte zeigte außerdem Gerfried Puck auf der zehnjährigen Quick-Star-Tochter Bo. Das Duo blieb in den Nebenbewerben mehrfach fehlerfrei und durfte zur Belohnung zwei sechste Plätze mit nach Hause nehmen.

Alle Ergebnisse aus Barcelona gibt es hier im Detail.

ps
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