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10.09.2015

Die Formel 1 des Springsports vor dem Wiener Rathaus

Die Longines Global Champions Tour wird heuer bereits zum zehnten Mal ausgetragen, Station macht sie auch dieses Jahr wieder in Wien beim Vienna Masters. Der Einladung in Österreichs Hauptstadt folgen fast alle Top-30 Springreiter der Welt sowie namhafte Reitprominenz - die Dressurreiter bleiben diesmal aber zu Hause.

Nach einem Ausflug ins Magna Racino kehrt das Vienna Masters heuer wieder zurück auf den Wiener Rathausplatz. © ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour
Nach einem Ausflug ins Magna Racino kehrt das Vienna Masters heuer wieder zurück auf den Wiener Rathausplatz.
© ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour
Bereits in den vergangenen drei Jahren hatten die pferdesportbegeisterten ÖsterreicherInnen Gelegenheit, die weltbesten SpringreiterInnen im Rahmen des Vienna Masters live zu erleben. Heuer heißt es von 17. bis 20. September in Wien erneut „Pferd findet Stadt“. Nach dem Abstecher nach Ebreichsdorf im Vorjahr kehrt das Vienna Masters mit der vorletzten Station der Longines Global Champions Tour auf den Wiener Rathausplatz zurück und kann erneut mit der Creme de la Creme des internationalen Springsports aufwarten.

Staraufgebot in Wien

Angeführt wird das elitäre Starterfeld vom Team-Olympiasieger, Europameister und der aktuellen Nummer eins der Welt, Scott Brash (GBR), gefolgt vom deutschen Silber-Team der Europameisterschaften in Aachen mit Daniel Deusser, Meredith Michaels-Beerbaum, Christian Ahlmann sowie Vorjahres Vienna-Masters-Sieger Ludger Beerbaum. Auch die drei Erstplatzierten der Longines Global Champions Tour of Vienna 2014, Marcus Ehning (GER), Simon Delestre (FRA) und Luciana Diniz (POR) sind am Wiener Rathausplatz wieder mit dabei. Der zweifache Olympia-Silbermedaillist, Team-Welt- und Europameister Gerco Schröder will seinen Sieg am Rathausplatz von 2013 wiederholen und bildet mit Maikel van der Vleuten (Nr. 12 der Welt) und Harrie Smolders (Nr. 22) die starke ‚Oranje‘ Abordnung, die schlagkräftige Konkurrenz u.a. durch Kent Farrington (USA – Nr. 4), Olympiasieger Steve Guerdat (SUI – Nr. 5), Jungstar Bertram Allen (IRL – Nr. 7), Gregory Wathelet (BEL – Nr. 10), Rolf-Göran Bengtsson (SWE – Nr. 15) und Springsport-Urgestein John Whitaker (GBR – Nr. 21) erhält.
Die EM in Aachen bestritt Weltranglisten-Leader Scott Brash noch ohne seine Nummer-Eins Hello Sanctos - in Wien ist der vierbeinige Superstar mit von der Partie. © Stephano Grasso / Longines Global Champions Tour
Die EM in Aachen bestritt Weltranglisten-Leader Scott Brash noch ohne seine Nummer-Eins Hello Sanctos - in Wien ist der vierbeinige Superstar mit von der Partie.
© Stephano Grasso / Longines Global Champions Tour
Für den entsprechenden Seitenblicke-Faktor sorgen Bruce Springsteens hochtalentierte Tochter Jessica sowie Reeder-Erbin Athina Onassis de Miranda - beide nicht nur Lieblinge der internationalen Regenbogenpresse, sondern auch hocherfolgreich im Springsattel.

Rund 600.000 Euro werden an diesem Wochenende an Preisgeldern vergeben, Spring-Highlights des Wochenendes werden das Mercedes Benz Championat am Freitag (18. 9.), der Longines Global Champions Tour Grand Prix presented by LGT am Samstag (19. 9.) – bei dem es mit 300.000 Euro Dotation das größte Stück vom Preisgeldkuchen zu holen gibt, und der mit 100.000 Euro dotiert Gaston Glock’s Grand Prix am Sonntag (20. 9.) sein.

Buntes Rahmenprogramm diesmal ohne internationale Grand-Prix-Dressur

Premiere am Rathausplatz feiert heuer die Working Equitation. Weltberühmte Stars aus Portugal, Spanien oder den USA zeigen erstmals beim Vienna Masters die hohe Kunst der alten europäischen Arbeitsreitweisen neu interpretiert. Dazu gibt’s – frei zugänglich – ein top besetztes Ausstellerdorf und eine Gastronomiemeile. Ebenfalls frei zugänglich ist die Kids Area, die garantiert, dass auch die kleinen Gäste voll auf ihre Kosten kommen.

Kleiner Wehrmutstropfen für Dressurfreunde: Von der Austragung eines hochkarätigen Dressurturniers hat das Veranstalterteam rund um Gregor Gschlenk diesmal abgesehen. Bereits 2015 hatte es Schwierigkeiten gegeben trotz stattlicher Preisgelder internationale Dressurgrößen nach Wien zu locken. Einer der Gründe dafür lag in der terminlichen Nähe zu den Weltreiterspielen in Frankreich. Diesmal waren es die Europameisterschaften in Aachen Ende August, deretwegen viele Top-Dressurpferde vorerst zur Erholung im Heimatstall bleiben.

Weil dieser Umstand schon im Vorhinein bekannt war, habe man sich nach langen Überlegungen dazu entschieden, die Dressurbewerbe vorerst auf die internationale Pony-Bewerbe zu beschränken. Einer Rückkehr der Grand-Prix-Dressur vor das Wiener Rathaus sehen die Veranstalter optimistisch entgegen, jedoch wolle man dann aber tatsächlich die besten Reiter mit ihren Top-Pferden zeigen, was durch die Aufstockung auf 5-Sterne-Niveau garantiert werden soll. "Wir wissen natürlich, dass wir sehr viele Zuseher haben, die dressurinteressiert sind, weshalb wir mit mehreren Weltstars im Gespräch sind. Wir wollen nämlich den Besten oder die Beste der Dressur mit dem absoluten Spitzenpferd in der Musikkür in Wien präsentieren. Die Verhandlungen laufen noch, deshalb können wir noch keine konkreten Namen nennen, aber wir sind dicht dran. Es ist auch angedacht, dass die Dressurlektionen den Besuchern vom Reiter entsprechend erläutert werden und exakt beschrieben wird, worum es in der Dressur wirklich geht", erklärte Gschlenk auf Nachfrage der Pferderevue die Pläne für die Zukunft.

Wer sich noch Tickets für das Reitsportspektakel im Herzen Wiens sichern will, kann das unter www.viennamasters.at und www.ticketmaster.at tun.
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