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17.10.2016

Distanz: Wieder tote Pferde und ein verletzter Reiter

Der Distanzsport sorgt weiterhin für Negativschlagzeilen. Am vergangenen Wochenende mussten bei einem internationalen Rennen über 90 km im französischen Fontainebleau gleich zwei Pferde nach einem Beinbruch eingeschläfert werden. Und auch ein Reiter kam zu Schaden.

Bei einem internationalen Distanzrennen in Fontainebleau kamen am vergangenen Wochenende zwei Pferde ums Leben. © Eric Knoll/FEI
Bei einem internationalen Distanzrennen in Fontainebleau kamen am vergangenen Wochenende zwei Pferde ums Leben.
© Eric Knoll/FEI
Wie die britische Journalistin und Distanzkennerin Pippa Cuckson auf horseandhound.com berichtet, wurden die beiden tödlichen Unfälle in einem kurzen Statement der Organisatoren bestätigt. Auf der Ergebnisliste scheinen die betroffenen Pferde mit dem Kürzel CI für „catastrophic injury“ auf.

Der erste Zwischenfall betraf Ariane d’Oudaires. Die sechsjährige Stute stürzte während des dritten Loops und brach sich ein Bein. Ob die Fraktur Ursache oder Folge des Sturzes war, ist bislang noch nicht geklärt. Ebenso unklar ist, wie es ihrem Reiter geht. Andre Coriou, ein erfahrener französischer Distanzsportler, wurde nach dem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Informationen über seinen Zustand liegen derzeit noch nicht vor.

Es sollte nicht der letzte fatale Unfall an diesem Wochenende bleiben. Auch Castlebar Contraband, ein zehnjähriger Partbred-Araber, überlebte das Rennen in Fontainebleau nicht. Der Schimmel aus australischem Besitz wurde von Scheich Abdul Al Qasimi geritten, einem Mitglied einer der führenden Familien der Vereinten Arabischen Emirate. Qasimis Langzeitrainer Anzac Mehmood teilte via Facebook mit, er habe den Unfall selbst zwar nicht gesehen, vermute aber nach Sichtung der Unfallstelle, dass Castlebar Contraband auf einen Stein getreten sein könnte.

Wie es das geltende FEI-Reglement vorsieht, werden beide Pferde nun obduziert, um mehr über die Hintergründe ihrer Tode zu erfahren. Die Ergebnisse werden aus rechtlichen Gründen allerdings nur an die Besitzer der Pferde und die jeweiligen nationalen Verbände übermittelt.

Tödlicher Unfall auch im April

Für den Distanzsport in Fointainebleau ist 2016 ein rabenschwarzes Jahr. Bereits im April hatte es hier ein totes Pferd gegeben. Ein Reiter aus dem Oman war während des Rennens abgestiegen um seinen rutschenden Sattel zu kontrollieren. Dabei war ihm sein französischen Leihpferd entwischt und auf einer nahegelegenen Straße verunglückt.

Horse&Hound/ps
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