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09.03.2015

Doha: Edwina Tops-Alexander siegt im Parcours, Patrik Kittel in der Kür

Im mondänen Al Shaqab Equestrian Center von Doha wurde in der vergangenen Woche nicht nur voltigiert, sondern auch auf fünf-Sterne-Niveau Dressur geritten und gesprungen. Als große Sieger gingen dabei die Australierin Edwina Tops-Alexander und der Schwede Patrik Kittel hervor.

Edwina Tops-Alexander und Lintea Tequila siegten im Fünf-Sterne-Grand Prix am Samstag. © Daniel Kaiser
Wenn die Scheichs ein Turnier ausrichten, lassen sie sich nicht lumpen. Allein für die Plätze eins bis drei im Grand Prix der Springreiter wurden knapp 320.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Grund genug für viele Weltklassereiter wie Edwina Tops-Alexander (Bild) die Reise ins Wüstenemirat auf sich zu nehmen.
© Daniel Kaiser
Dabei hatte im Qualifikations-Grand-Prix der Dressurreiter erst noch ein anderer das Sagen. Carl Hester (GBR) und sein KWPN-Wallach im XXL-Format, der Don-Ruto-Sohn Nip Tuck, sicherten sich mit 72,600 Prozent den Sieg. Doch nur einen Hauch dahinter lag der Schwede Patrik Kittel mit seinem Routinier Scandic (72,460 %) in Lauerposition auf Rang zwei.

In der fünf-Sterne-Kür am Samstag wurden dann auch prompt die Plätze getauscht. Kittel und Scandic schnappten sich mit einer sicheren Runde, in der sie vor allem ihre Stärke in der Piaffe-Passage-Tour ausspielten, den mit stattlichen 25.000 Euro dotierten Sieg (77.275 %). Für Hester und seinen noch recht unerfahrenen Nip Tuck gab’s von den Richtern 76,725 Prozent und immerhin noch 20.000 Euro für die Portokasse.

Platz drei ging in beiden Prüfungen an den Dänen Anders Dahl auf Wie Atlantico Ymas (71,960 bzw. 75,300 %)
Bei den Springreitern war es Edwina Tops-Alexander (AUS), die den Löwenanteil des fürstlichen Preisgeldes einstrich. Für ihren Sieg im Grand Prix auf der Holsteiner Stute Lintea Tequila gab es 165.000 Euro. Dafür waren drei fehlerfreie Runden nötig. Die gelangen auch dem Schweizer Duo Martin Fuchs und seinem westfälisch gezogenen Cornet-Obolensky-Sohn Clooney, allerdings brauchte die eidgenössische Kombination für die Stechrunde fast zehn Sekunden länger, als das Siegerpaar. Die schnellsten Vier-Fehler-Ritt in der Entscheidung lieferte der italienische D-Zug Emanuele Gaudiano auf Platz drei.

Alle Ergebnisse aus Doha gibt's hier.
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