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03.03.2015

Doha: Erfolgreicher Turnierstart für Stefan Csandl

Nach den Weltcupfinals beim Grazer Fest der Pferde steht für die Voltigierer bereits der nächste Saisonhöhepunkt auf dem Programm: Beim renommierten CHI in Doha trifft sich nicht nur die Spring- und Dressurelite, auch die Crème de la Crème des internationalen Voltigiersports wetteifert um satte Preisgelder.

Stefan Csandl (NÖ) war zum Auftakt des CVI in Doha turnerisch das Maß der Dinge. © Tomas Holcbecher
Stefan Csandl (NÖ) war zum Auftakt des CVI in Doha turnerisch das Maß der Dinge.
© Tomas Holcbecher
Die Starterliste des CVI Al Shaqab liest sich wie das Who-is-Who des Voltigierzirkus. Für Österreich sind Stefan Csandl, Isabel Fiala, Daniela Fritz und Weltcup-Siegerin Lisa Wild sowie die Pas-de-deux-Weltmeister Jasmin Lindner und Lukas Wacha und das Duo Stefan Csandl/Theresa Thiel im mondänen Equestrian Center von Katar am Start.

Am Montag gab es bereits die ersten Bewerbe  - die Pflicht im Damen- und Herreneinzel. Ein sensationeller Start ins Turnier gelang dabei dem Niederösterreicher Stefan Csandl. Für seine turnerische Leistung wurde der Bronzemedaillengewinner der EM 2013 von allen Richtern auf Rang eins gewertet. Dass es am Ende doch nicht für ganz vorne reichte, lag an der vergleichsweise schlechten Pferdenote, die die Reinheit der Gänge, die Losgelassenheit, Rücken- und Maultätigkeit sowie Schwung und Anlehnung des vierbeinigen Voltigierpartners bewertet. Hier gab es für Csandl und sein niederländisches Leihpferd Nolan aus dem Besitz der Familie Sneekers lediglich den neuntbesten Wert. Mit gesamt 7,860 liegt Csandl nach dem ersten von insgesamt drei Durchgängen in einem Fünferpaket deutscher Voltierer auf Platz zwei hinter Thomas Brüsewitz (8,082) und vor Erik Oese (7,776).

Weniger gut verlief der Auftakt für Österreichs Damen. Isabel Fiala belegt derzeit als beste heimische Voltigiererin mit einer Wertung von 7,467 Punkten Platz sechs in der Zwischenwertung, Junioren Europameisterin Daniela Fritz turnte sich auf dem Rücken des rheinländisch gezogenen Flash Back auf 7,365 Punkte und den vorläufigen 8. Platz. Großes Pech hatte die frischgebackene Weltcupsiegerin Lisa Wild. Nach Problemen mit ihrem vierbeinigen Partner Zygo, der sichtlich nervös auf die Atmosphäre in der Halle reagierte, liegt die 19-jährige Salzburgerin derzeit abgeschlagen auf dem 12. und letzten Rang (6,644).

An der Spitze rangieren derzeit die jüngst entthronte zweifache Weltcupsiegerin aus Italien, Anna Cavallaro, (8,824) vor der amtierenden britischen Weltmeisterin Joanne Eccles (8,070) und der Deutschen Corinna Knauf (7,972).

Heute greifen erstmals die Pas de deux ins Geschehen ein, die Damen und Herren gilt es, sich in der Technik zu beweisen.

Die Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.

Einen Live-Stream aus Doha mit einem Archiv der bereits durchgeführten Bewerbe gibt es hier.
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