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04.03.2015

Doha: Lukas Wacha und Jasmin Lindner souveräne Sieger

Das Erfolgsduo aus Tirol hat in Doha zurück auf die Siegerstraße gefunden. Mit zwei überzeugenden Runden auf ihrem Paradepferd Bram turnten sich die amtierenden Weltmeister klar an die Spitze und wiederholten damit ihrem Sieg aus dem Vorjahr. Platz drei ging mit Stefan Csandl und Theresa Thiel ebenfalls nach Österreich.

Siegerfreuden: Wie schon 2014 war das Tiroler Pas de deux Lukas Wacha und Jasmin Lindner auch heuer wieder das Maß aller Dinge im Wüsten-Emirat. © Daniel Kaiser
Siegerfreuden: Wie schon 2014 war das Tiroler Pas de deux Lukas Wacha und Jasmin Lindner auch heuer wieder das Maß aller Dinge im Wüsten-Emirat.
© Daniel Kaiser
An der Überlegenheit der Tiroler war in beiden Durchgängen nicht zu rütteln. Bereits im Bewerb am Dienstag machte das Duo mit einer hervorragenden Kür, für die es Traumnoten von 9,170 bis 9,433 für die turnerische Leistung gab, seinen Anspruch auf den Sieg überdeutlich und setzte sich mit einer Wertung von 8,820 klar an die Spitze. Dagegen kam selbst das britische Parade-Pas-de-deux Hannah und Joanne Eccles nicht ansatzweise an (8,307). Die Eccles-Schwestern konnten am frühen Mittwochmorgen den Rückstand zwar etwas verkürzen, eine zweite gekonnte Runde von Jasmin Lindner und Lukas Wacha besiegelte jedoch den Gesamtsieg (8,7455) vor den Britinnen (8,432).
Wie wichtig der 15-jährige KWPN-Wallach Bram für den Erfolg des Duos ist, bewies er jetzt in Doha. © Daniel Kaiser
Weil Voltigierpferd Bram zum Weltcupfinale in Graz nicht zur Verfügung stand, verzichteten Lukas Wacha und Jasmin Lindner auf ein Antreten und damit auf die Verteidigung ihres Titels. Wie wichtig der 15-jährige KWPN-Wallach für den Erfolg des Duos ist, bewies er jetzt in Doha.
© Daniel Kaiser
Als sicherer Rückhalt erwies sich Bram, seit Jahren der vierbeinige Erfolgspartner des Spitzenduos aus Tirol. Während sich einige Voltigierpferde in Doha von ihrer spannigen Seite zeigten, spielte der braune KWPN-Wallach unter der gewohnt souveränen Leitung von Longenführer Klaus Haidacher im Al Shaqab Equestrian Center seine ganze Routine aus.
Davon profitierten auch die drittplatzierten Stefan Csandl und Theresa Thiel, die sich nach zwei guten Runden mit einer Gesamtwertung von 8,314 den verbleibenden Stockerlplatz noch vor den Pia Engelberty und Torben Jacobs (GER) sicherten.

Dass es für die deutschen WM-Silbermedaillengewinner von Caen nicht für mehr gereicht hat, ist maßgeblich der Pferdenote geschuldet, die im heutigen Voltigiersport 25 Prozent der Gesamtwertung ausmacht. Das niederländische Leihpferd Nolan, das auch schon Stefan Csandls Wertung im Auftaktbewerb maßgeblich negativ beeinflusst hatte,  schloss in beiden Runden mit der schlechtesten Benotung ab und machte damit überdeutlich, dass für einen Spitzenplatz eben das Gesamtpaket stimmen muss.

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