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19.01.2015

Dreher gewinnt Leipziger Weltcupspringen

Unter fünf Pferd-Reiter-Paaren im Stechen waren sie die Schnellsten: Der Deutsche Hans-Dieter Dreher und sein flinker Hannoveraner Embassy sicherten sich in fehlerfreien 36,07 Sekunden den Sieg des Weltcupspringens von Leipzig.

Auf dem Weg zum Sieg im Weltcupspringen von Leipzig: Hans Dieter Dreher und Embassy © Karl-Heinz Frieler/FEI
Auf dem Weg zum Sieg im Weltcupspringen von Leipzig: Hans Dieter Dreher und Embassy
© Karl-Heinz Frieler/FEI
Der Kurs von Parcourschef Frank geizte nicht mit Herausforderungen. Nicht wenige kamen mit den kniffligen Distanzen und enormen Abmessungen nicht zurecht. So gaben namhafte ReiterInnen wie Penelope Leprevost, Henrik von Eckermann, Denis Lynch, Patrick Stühlmeyer oder Malin Baryard-Johnsson auf, andere verließen den Parcours mit ein oder mehreren Abwürfen auf dem Konto. Der Sieger Hans-Dieter Dreher erklärte später: „Die Oxer waren sehr breit und die Kombination schwierig. Das war schon ein richtig schweres Springen.“

Als sich das Quintett des Stechens herauskristallisiert hatte, war für den 42-Jährigen die Sache allerdings klar: „Das kann und werde ich heute gewinnen.“ Gesagt, getan: Im Sattel des 14-jährigen Hengstes Embassy drückte Dreher vom ersten Meter weg aufs Tempo – mit Erfolg. Nach 36,07 Sekunden hatte das Paar die Ziellinie in Rekordzeit überquert. „Die letzten Monate verliefen nicht so erfolgreich, deshalb baut mich der Sieg heute richtig auf“, sagte der Deutsche im Anschluss zufrieden und freute sich über 40.000 Preisgeld und eine wertvolle Uhr aus dem Hause Longines.

Fast zwei Sekunden mehr benötigte der Norweger Geier Gulliksen mit Edesa S Banjan für den Stechparcours (37,73), der drittplatzierte Italiener Luca Maria Moneta brauchte auf dem westfälischen Wallach Connery schon 38,4 Sekunden für seinen fehlerfreien Ritt.

Ganz dicht dran an einer Platzierung war diesmal der nun für Österreich startende Max Kühner. Mit seinem 15-jährigen Holsteiner Hengst Coeur de Lion belegte der gebürtige Deutsche nach einem schnellen Vier-Fehler-Ritt im Umlauf Platz 14, nur zwei Plätze außerhalb der Liste der Platzierten. Immerhin gab es dafür noch drei Punkte für die Weltcupwertung, die nach neun von zwölf Etappen der Schweizer Steve Guerdat punktegleich mit dem Franzosen Kevin Staut (57) anführt. Max Kühner rangiert derzeit auf Platz 68 – übrigens nur einen Zähler hinter Ludger Beerbaum (GER) auf Platz 67.

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
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