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10.04.2013

Dressur mit eigenem Nationencup und neuer Medium Tour

Mit den drei Round Table Gesprächen der Sparten Fahren, Dressur und Springen endete am Dienstag das diesjährige Sportforum der FEI in Lausanne. Besonders in der Dressur sind maßgebliche Veränderungen geplant, die die aktuelle Popularität dieser Disziplin weiter fördern sollen.

Noch nie war Dressurreiten so populär wie heute. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurden im FEI Sportforum zahlreiche Neuerungen diskutiert. © Cornelia Pretzsch - fotolia.com
Noch nie war Dressurreiten so populär wie heute. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurden im FEI Sportforum zahlreiche Neuerungen diskutiert.
© Cornelia Pretzsch - fotolia.com
Nach dem großen Erfolg der Dressurbewerbe bei den Spielen in London 2012 sollen künftig wieder vier ReiterInnen pro Team an den Start gehen dürfen und nicht mehr, wie zuletzt, nur drei. Das schlechteste der vier Resultate liefert das Streichergebnis. Des einen Glück ist des anderen Pech: Weil das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Anzahl der Aktiven im Reitsport auf 200 begrenzt hat, müssen dafür die Vielseitigkeitsreiter künftig wieder auf ihren fünften Startplatz verzichten.

Neue Medium Tour soll Einstieg in den Grand-Prix-Sport erleichtern

Um in Zukunft mehr Reitern den Sprung von der Kleinen Tour in den Grand-Prix-Sport zu erleichtern, wurde über die Einführung einer sogenannten Medium Tour diskutiert. “Grand Prix bewegt sich auf sehr hohem Niveau, das nur von relative wenigen Paaren (derzeit sind es rund 660 weltweit Anm.) erreicht wird, die wiederum nur sechs bis acht Mal im Jahr bei Turnieren an den Start gehen. Es wäre ein gewaltiger Vorteil für die Veranstalter, wenn die Top-Reiter häufiger die Möglichkeiten hätten international zu starten. Zudem würde es auch noch eher unbekannten Reitern den Einstieg in den Top-Sport erleichtern”, so FEI-Dressurvorsitzender Frank Kemperman.

Desweiteren soll ein neuer Test zwischen Intermediate I und II entwickelt werden, um insbesondere junge Pferde und junge Reiter besser fördern zu können.

Neue Nationencupserie geht in die Testphase

2013 wird es erstmals auch im Dressursport einen Nationencup geben. Bisher wurden Dressur-Teambewerbe nur bei Championaten geritten - das soll sich künftig ändern. Ffür die heurige Testsaison, in der das Potential einer solchen Serie geprüft wird soll, sind bereits vier Termine fixiert bzw. in Planung:
  • CDIO 3* Vidauban (FRA), 17. bis 20. Mai
  • CDIO 5* Rotterdam (NED), 19. bis 23. Juni
  • CDIO 5* Aachen (GER), 25. bis 30. Juni
  • CDIO 3* Hickstead (GBR), 1. bis 4. August (muss noch bestätigt werden)

Kürbewertung soll objektiver werden

Die in jüngster Vergangenheit immer häufiger heftig diskutierten Bewertungsmodalitäten der Grand Prix Kür sollen einer Überarbeitung unterzogen werden um die Objektivität der Richterbeurteilung zu verbessern. Die Ideen dies zu gewährleisten, reichen von einer Änderung hinsichtlich der Gewichtung der künstlerischen Note bis hin zu einer genauen Definition zur Beurteilung des Schwierigkeitsgrades. Zudem soll den Richtern durch ein neues Verfahren die Bewertung der gewählten Musik erleichtert werden. Ein Testturnier, bei dem die neuen Ideen geprüft werden, steht noch für heuer auf dem Plan. 2014 sollen die überarbeiteten Bewertungsrichtlinien dann endgültig in Kraft treten.
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