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08.03.2013

Drivingsport Congress 2013 – Gegenwart und Zukunft des Fahrsports

Das Magna Racino war am ersten Märzwochenende Schauplatz für den internationalen Drivingsport Congress 2013. Europas modernster Pferdesportpark direkt vor den Toren Wiens bot den würdigen Rahmen für diese Veranstaltung, die an drei Tagen von über 150 Aktiven und Funktionären aus insgesamt 20 Nationen besucht wurde.

Der Drivingsport Congress 2013 brachte am ersten Märzwochenende die internationale Fahrsportwelt nach Ebreichsdorf. © Sonja Bauer
Der Drivingsport Congress 2013 brachte am ersten Märzwochenende die internationale Fahrsportwelt nach Ebreichsdorf.
© Sonja Bauer
Hochkarätige FahrsportlerInnen wie die amtierende Weltmeisterin der Zweispänner, Carola Diener und der aktuelle Weltmeister der Einspänner, Christoph Dieker, gaben den Veranstaltern ebenfalls die Ehre ihres Besuches.Internationale RichterkandidatInnen, technische Delegierte  sowie internationale RichterInnen nahmen am Freitag  an einem Seminar unter der Leitung von Dr. Klaus Christ, Richard Papens und Mark Wentein teil. Die einen zur Vorbereitung für die verantwortungsvolle Richtertätigkeit, die anderen zur Auffrischung ihres Wissens.

Alle Teilnehmer des Internationalen Drivingsport Congresses – Horse in Sport - hatten am Samstag die Möglichkeit, als Zuseher den praktischen Vorführungen auf dem großen Turnierplatz beizuwohnen. Es wurden Dressuren der Ein-, Zwei- und Vierspänner mit  Gespannen der Dobrovitz Lovasfarm - gefahren. Der Vierspänner wurde von Jozef Dobrovitz vorgestellt.
Das Fortbildungsseminar am Freitag für internationale RichterkandidatInnen, technische Delegierte  sowie internationale RichterInnen unter Leitung von Dr. Klaus Christ, Richard Papens (Bild) und Mark Wentein fand großen Anklang. © Sonja Bauer
© Sonja Bauer
Anschließend traf man sich zu einem Come Together im Congress Hotel in Sopron. Die Eröffnung des Open Congress wurde vom Vorsitzenden des FEI Driving Committees - Károly Fugli – vorgenommen, der mit zwei hoch interessanten Vorträgen die Organisation der FEI und das FEI Legal System darstellte.

Thema einer offenen, von Bundesfahrreferent Frank Spadinger zweisprachig moderierten, Diskussion, war die Weiterentwicklung des Fahrsports. Zur Frage „Wohin geht der Weg des modernen Fahrsports?“ wurden die verschiedensten Ansichten und Anregungen – von der Idee einer publikumsfördernden Musikkür bis hin zum Kegelparcours mit verschiedenen Spurbreiten – zur Diskussion gestellt.

Mit einem ungarischen Abend mit Buffet  nahm der Abend einen gemütlichen Ausklang und so manche Diskussion wurde bei einem Glas Wein bei Tisch weiter geführt.

Fortbildung am Sonntag

Für alle österreichischen nationale Fahrrichter und Fahrausbildner konnte der Besuch der Sonntagsveranstaltung als Fortbildung genutzt werden.  Am Sonntagvormittag standen im Entertainmentcenter Magna Racino theoretische Vorträge und Diskussionen auf dem Programm.

Die wichtigsten FEI-Neuerungen sowie  die Ernährung von Sportpferden waren ebenso interessant wie die Referate von Friedrich Otto-Erley, dem Chef d’Equipe des deutschen Fahrteams, und Dr. Marc Koene, dem Mannschaftstierarzt. Sie gaben eine Zusammenfassung über ihre Tätigkeiten, die ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges der deutschen Mannschaft sind. Die ungarischen Nachbarn – unter anderem vertreten durch Vilmos Lazar – präsentierten eine Vorschau auf die Europameisterschaft der Vierspänner Ende September in Budapest.
Am Samstag wurden praktische Vorführungen im Ein-, Zwei- und Vierspänner auf dem großen Turnierplatz des Magna Racino gezeigt. © Sonja Bauer
Am Samstag wurden praktische Vorführungen im Ein-, Zwei- und Vierspänner auf dem großen Turnierplatz des Magna Racino gezeigt.
© Sonja Bauer

Positive Bilanz

Dr. Klaus Christ brachte dann in seinem Statement alles auf einen Nenner: Der Drivingsportcongress war in seiner Vielseitigkeit eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der viele Facetten des Fahrsportes, von der Fortbildung der Offiziellen bis hin zu Zukunftsvisionen beleuchtet wurden.In beiden FEI-Kursen wurde, soweit möglich, auf sehr hohem Level diskutiert und Aus- und Fortbildung betrieben. Aufgrund der sehr hilfreichen, optimalen Vorbereitung und Unterstützung seitens der Organisation, konnten laut Dr. Christ die hohen Anforderungen einer FEI-Veranstaltung erfüllt werden.

Sein persönlicher Dank gilt sowohl dem OEPS, Herrn Spadinger, als auch im Besonderen Frau Jacqueline Zimmermann für den enormen Einsatz und die Organisation.  Dem können sich die BesucherInnen nur anschließen. Sie alle haben sich in Ebreichsdorf und Sopron sehr wohl gefühlt und waren vom Ambiente des  Magna Racinos sehr angetan.

Der Congress bot neben Diskussionen mit erfolgversprechenden Ansätzen für die Zukunft eine breite Palette an Informationen und auch einen kurzen Einblick in die Praxis , was sicherlich für manche/n BesucherIn interessant war.

Insgesamt war diese Veranstaltung ein sehr gelungener Start, um Bewährtes und Zukünftiges auf verschiedenen Ebenen miteinander zu verbinden und dem Fahrsport den richtigen Weg zu weisen.Es ist wünschenswert, dass in der Zukunft für den Fahrsport und besonders für die Pferde im Sport die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden und dass dafür an diesem Wochenende der Grundstein gelegt wurde.
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