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10.07.2014

EM Arezzo: Dressurnachwuchs im internationalen Vergleich top

Starker Auftritt der rot-weiß-roten DressurreiterInnen bei der EM der Junioren und Jungen Reiter: Österreichs Junge Reiter holen den sensationellen vierten Platz im Mannschaftsbewerb, die heimischen Junioren belegen mit nur drei Reiterinnen am Start Rang 8.

Lea-Elisabeth Pointinger und Gino sorgten mit 70,263 Prozent und Platz zehn für das Top-Ergebnis aus heimischer Sicht. © Katharina Wünschek
Lea-Elisabeth Pointinger und Gino sorgten mit 70,263 Prozent und Platz zehn für das Top-Ergebnis aus heimischer Sicht.
© Katharina Wünschek
Was für ein toller Erfolg für Österreichs Junge Reiter! Trotz des Ausfalls von Oliver Valenta kurz vor der Abreise in die Toskana, mussten sich die heimischen U21-ReiterInnen lediglich den drei großen Dressurnationen Deutschland, Niederlande und Dänemark geschlagen geben und belegten mit gesamt 205,789 Punkten weniger als drei Zähler hinter den Dänen den sensationellen vierten Rang in der Mannschaftswertung. Für das Top-Resultat in den heimischen Reihen waren einmal mehr Lea-Elisabeth Pointinger und ihr Routinier Gino verantwortlich. Das eingespielte Duo spulte souverän eine Lektion nach der anderen ab, ließ kaum Punkte liegen und beendete seine Prüfung mit 70,263 % auf dem zehnten Platz. Karonline Valenta und ihr achtjähriger Desperados-Sohn Valenta’s Diego bestätigten ihre gute Form und schafften mit 69,289 % und Rang 14 auch noch den Sprung in die Liste der Platzierten. Ersatzreiter Florian Lorenz und Luigi lagen zu Beginn ihrer Prüfung im Trend über 70 Prozent, doch dann touchierte der 14 Jahre alte Holsteiner Wallach nach einem Patzer im Schulterherein kurz vor dem Schrittteil auch noch die Umzäunung und sprang in den Galopp. Mit 66,237 Prozent platzierte sich das Duo auf Rang 35. Franziska Fries und Alassio’s Boy lieferten mit 65,474 Prozent das Streichergebnis.

Wie schon am Mittwoch zeigten auch am zweiten Tag der der Teamwertung die Reiterinnen und Reiter aus Deutschland die stärkste Mannschaftsleistung und kürten sich mit gesamt 221,553 Punkten erneut zum Junioren-Europameister vor den Equipen aus den Niederlanden (218,711) und Dänemark (208,684).

Juniorinnen mit Handicap auf Rang acht

Österreichs Juniorinnen gingen nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nicola Louisa Ahorners Robbespiere neben Ungarn (Platz 15) und Polen (Platz 16) mit nur drei Reiterinnen an den Start. Dass es trotz dieses Handicaps für Platz acht (207,027 Punkte) gereicht hat, ist der Klasse von Diana Porsche auf Porsche’s Eloy (69,541 %), Florentina-Gisi Lorenz mit Coco Procol Harum (69 %) und Kristina Sober im Sattel von Perfect Illusion (68,486 %) zu verdanken, die allesamt eine starke Prüfung ins Arezzo Equestrian Centre zauberten.

Deutschland vor den Niederlanden und Dänemark hieß auch das Endergebnis bei den Jungen Reitern. Nachdem sie nach Tag eins des Teambewerbs noch auf dem zweiten Zwischenrang hinter den Oranjes gelegen waren, katapultierte der super Ritt von Anna-Christina Abbelen auf ihrem Fürst-Heinrich-Sohn Fuerst on Tour die deutsche Equipe mit fast fünf Punkten Vorsprung an die Spitze der Wertung (220,432 Punkte). Den niederländischen Reiterinnen blieb danach die Silbermedaille (215,459), für die Dänen gab’s erneut Bronze (212,487).

Am Freitag geht es in Arezzo mit den Einzelentscheidungen beider Klassen weiter. Den Auftakt machen die Jungen Reiter ab 7:45 Uhr. Als erstes rot-weiß-rotes Paar gehen Franziska Fries und Alassio's Boy um 11:05 Uhr an den Start, gefolgt von Florian Lorenz und Luigi um 12:27 Uhr. Die Junioren sind danach ab 13:45 Uhr dran, wobei die heimischen Reiterinnen aufgrund ihrer guten Platzierungen im Mannschaftsbewerb erst wieder am Samstag ins Geschehen eingreifen.

Ergebnisse gibt's hier.
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