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10.08.2017

EM Roosendaal: Österreichische Juniorinnen sensationelle Fünfte im Teambewerb

Nach dem sehr guten Auftakt am gestrigen Dienstag haben unsere U18-Dressurreiterinnen bei den Europameisterschaften in Roosendaal (NED) noch eins draufgelegt und sich direkt hinter den großen Dressurnationen Deutschland, Niederlande, Dänemark und Schweden auf dem hervorragenden fünften Platz vorgeschoben.

Victoria Wurzinger und Bvlgari gaben im EM-Teambewerb ein starkes Championatsdebüt. (Archivfoto) © Michael Rzepa
Victoria Wurzinger und Bvlgari gaben im EM-Teambewerb ein starkes Championatsdebüt. (Archivfoto)
© Michael Rzepa
Bereits der Auftakt am Mittwoch ließ sich vielversprechend an. Erst zeigte Chiara Pengg auf Auheim’s Feliciano eine gelungene Runde (67,324 %), dann legte Children EM-Bronzemedaillengewinnerin Lilli Ochsenhofer gekonnt nach. Zusammen mit ihrer Stute lieferte die Burgenländerin das bisher beste Ergebnis ihrer noch jungen Junioren-Karriere. Ein Erfolg, der insbesondere einer gewissenhaften und reellen Ausbildung von Reiterin und Pferd geschuldet ist, wie Equipechefin Diana Wünschek weiß. „Vor zwei Jahren, als die beiden bei der U14-EM in Frankreich Bronze geholt haben, war Sanibel noch ein typisches Children-Pferd. Inzwischen hat sie sich durch die korrekte Ausbildung von Lilli und ihrer Mutter zu einem sicheren Junioren-Pferd entwickelt. Das verdient wirklich Anerkennung.“ Ihre 69,352 Prozent summierten sich mit Penggs Wertung auf 136,676 Punkte, die für Österreich vorläufig den hervorragenden sechsten Platz in der Mannschaftswertung bedeuteten.

Die Zielsetzung der Equipechefin für Tag zwei des Teambewerbs lautete daher: „Die Platzierung halten, oder sogar verbessern.“ Diese Vorgabe wurde von den beiden verbleibenden Teamreiterinnen, Victoria Wurzinger und Nicola Louise Ahorner, prompt umgesetzt.

Den Auftakt machte Victoria Wurzinger im Sattel von Bvlgari. Der elfjährige Rheinländer Wallach stammt aus der Zucht von Elisabeth Max-Theurer, die Wurzinger den elfjährigen Belissimo-M-Sohn zur Verfügung stellt. Dass die Niederösterreicherin und der schicke Fuchs ein gutes Teams sind, hatten die beiden gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Turniereinsatz im Rahmen des CDI4* in Achleiten gezeigt. Dort war das neu formierte Paar in der Junioren-Einzelprüfung auf Anhieb mit über 74 Prozent zum Sieg geritten.

Einen starken Eindruck hat das Paar nun auch in Roosendaal hinterlassen. Mit Wertungen zwischen 68,784 und 72,838 Prozent belegten Wurzinger und Bvlgari den hervorragenden zwölften Platz im Klassement. Die französische O-Richterin Isabell Judet hätte die beiden sogar auf Platz sieben gesehen.

Ein super Ritt gelang im Anschluss auch Nicola Louise Ahorner. Zusammen mit ihrem Routinier Robbespiere, mit dem sie im Vorjahr Rang 14 im Kürfinale der EM im spanischen Oliva belegt hatte, schrieb die von Staatmeisterin Belinda Weinbauer trainierte und für das Burgenland startende Wienerin 70,622 Prozent an (Wertungen zwischen 69,189 und 71,622 Prozent). Zwei der fünf Richter hatten Ahorner unter den Top Ten, am Ende wurde es Platz 14.

Diese sehr guten Leistungen der österreichischen Reiterinnen wurden mit einem sensationellen fünften Platz in der Mannschaftswertung belohnt. Mit 210,785 Punkten war die rot-weiß-rote Juniorenmannschaft sogar ganz dicht dran am vierten Platz. Den verbuchte die Equipe aus Schwede für sich, die es unterm Strich auf 211,217 Punkte brachte.

Im Rennen um den Sieg waren die deutschen Juniorinnen einmal mehr eine Klasse für sich. Mit den Einzelplatzierungen eins, zwei und vier und einer Gesamtwertung von 221,379 war der Equipe von Maria Schierhölter-Otte Teamgold nicht zu nehmen. Platz zwei ging an die Niederlande, die 214,459 Punkte anschrieben und sich damit knapp vor den Dänen (213,621) den Silberrang sicherten.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps