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14.08.2017

EM Roosendaal: Victoria Wurzinger beste Österreicherin

2015 war Victoria Wurzinger bei der Nachwuchs-EM in Frankreich beste österreichische Dressur-Juniorin – ein Titel, der der 16-jährigen Niederösterreicherin auch bei der diesjährigen Auflage der kontinentalen Wettkämpfe gebührt.

Über 150 Athletinnen und Athleten ritten in Roosendaal (NED) um Titel und Medaillen. Beste Österreicherin wurde Victoria Wurzinger als 18. im Kür-Finale der Junioren. © Den Goubergh Facebook
Über 150 Athletinnen und Athleten ritten in Roosendaal (NED) um Titel und Medaillen. Beste Österreicherin wurde Victoria Wurzinger als 18. im Kür-Finale der Junioren.
© Den Goubergh Facebook
Im Team Test noch auf Rang zwölf, belegte Victoria Wurzinger im Sattel des elfjährigen Rheinländer Wallachs Bvlgari Platz 20 (69,421 Prozent) im ersten Einzelbewerb der Junioren. Damit qualifizierte sich die Niederösterreicherin nach 2014, 2015 und 2016 zum vierten Mal in Folge für ein EM-Kür-Finale. Und wie in den Jahren zuvor gelang Wurzinger dort auch diesmal wieder ein sauberer, korrekter Ritt. Von den Richtern gab es dafür im Durchschnitt 69,975 Prozent – Platz 18.

Die übrigen heimischen U18-Reiterinnen hatten nach dem hervorragenden fünften Platz in der Mannschaftsentscheidung das Glück nicht auf ihrer Seite. Nicola Louisa Ahorner, die mit ihrem bewährten Oldenburger Robbespiere im Team Test auf Rang 15 geritten war, schaffte den Einzug ins Finale diesmal leider nicht. „War leider einfach nicht unser Turnier... am ersten Tag waren wir noch stark mit 70,6% unterwegs, aber am Samstag hatten wir viele Fehler und lagen zwischendurch auf unter 60%! Dennoch konnten wir uns auf 68,8% hocharbeiten, worauf ich wirklich stolz bin, obwohl sich das Finale für uns dieses Jahr nicht ausgegangen ist. Trotzdem Danke an das ganze Team & auch an Robby!“, postete die für das Burgenland startende Wienerin auf ihrer Facebook-Seite.  

Für Lilli Ochsenhofer, die im Auftaktbewerb mit dem besten Ergebnis ihrer bisherigen Junioren-Karriere hatte aufhorchen lassen, wurde es Platz 38 (67,552 %), Chiara Pengg und Auheim’s Feliciano belegten Rang 46 (66,974 %) der Einzelwertung.

Ein Wechselband der Gefühle durchlebten die heimischen Children. In der Aufwärmprüfung, bei der die jüngsten Dressurreiterinnen und –reiter Gelegenheit bekamen sich ohne Medaillendruck mit der EM-Atmosphäre vertraut zu machen, gelang der rot-weiß-roten U14-Auswahl ein vielversprechender Auftakt. Sophie Thonhauser zeigte auf dem Rücken ihres 14-Jahre alten Hannoveraners Dioptas einen tollen Ritt. Belohnt wurde dieser mit 70,533 Prozent und Platz acht. Katharina Fadrany und ihre Fuchsstute Laureen lieferten mit 68,933 Prozent und Platz 16 ebenfalls ein Top-Ergebnis ab. Leon Aschauer und Wellensteyn belegten Platz 26 (66,233%).

Im Rennen um die Team-Medaillen konnten die rot-weiß-roten Talente leider nicht an diese Leistungen anschließen. Mit Sophie Tonhauser auf Rang 22 (66,133%), Katharina Fadrany auf 23 (65,667%) und Leon Aschauer auf 28 (61,767%) belegte die rot-weiß-rote Auswahl ohne die Möglichkeit auf ein Streichergebnis Rang sieben der Nationenwertung.

Bei den Jungen Reitern schickte Österreich mit Florentina-Gisi Lorenz und Marie-Christine zwei Einzelreiterinnen ins Rennen. Für Lorenz war die EM in Roosendaal bereits das achte Championat ihrer Karriere. Das beste Ergebnis hatte die Steirerin zusammen mit ihrem Oldenburger Coco Procol Harum 2014 bei der Europameisterschaft in Arezzo (ITA) erzielt. Damals war sie auf Rang zwölf im Einzelfinale der Junioren geritten. Den zwölfjährigen Rappwallach hatte Lorenz auch in Roosendaal unter dem Sattel. Ganz so weit vor in der Wertung ging es diesmal allerdings nicht. Das Paar belegte nach einer sauberen Runde, bei der es lediglich in den Galoppwechseln patzte, Platz 28 (67,816%). Marie Christine Fuhs (Perfect Illusion) belegte bei ihrem ersten internationalen Championatsauftritt Platz 41 (66,579%).

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps
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