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03.07.2015

EM Vidauban: Zweimal Gold für Deutschland, Österreich bei den Junioren platziert

Die Dressur-Nachwuchseuropameisterschaften in Frankreich sind für unsere deutschen Nachbarn ein voller Erfolg. In den Teambewerben der Junioren und Jungen Reiter holten die Equipen aus Deutschland jeweils die Goldmedaille. Gute Leistungen der ÖsterreicherInnen gab’s vor allem bei den Children und den Junioren zu sehen.

Österreichs Nachwuchs-DressurreiterInnen zeigten vor allem bei den Children und den Junioren gute Leistungen. © Tomas Holcbecher
Österreichs Nachwuchs-DressurreiterInnen zeigten in Vidauban vor allem bei den Children und den Junioren gute Leistungen.
© Tomas Holcbecher
Die Junioren-ReiterInnen aus 15 Nationen zeigten ein hohes Niveau. Insgesamt gingen im ersten Kräftemessen des Dressurnachwuchses im Alter zwischen 14 und 18 Jahren 67 Pferd-Reiter-Paare an den Start, vierzehn davon schafften den Sprung über die 70-Prozent-Hürde. Ganz knapp dran an dieser Marke war auch Österreichs Beste in diesem Bewerb, Victoria Wurzinger. Die junge Niederösterreicherin leistete sich im Sattel ihres 14 Jahre alten Oldenburgerwallachs keine nennenswerten Fehler und zeigte eine saubere Runde, die von den Richtern zwischen 68,243 Prozent (Platz 10) und 71,486 Prozent (Platz 24) bewertet wurde. 69,784 Prozent bescherten der Niederösterreicherin schließlich mit Rang 17 eine Platzierung.

Ähnlich erfolgreich verlief der Auftakt für Teamkollegin Florentina-Gisi Lorenz. Die Steirerin brachte es mit ihrem Oldenburgerwallach Coco Procol Harum auf 69,784 und Platz 21 im Klassement. Für die beiden Juniorinnen geht es nun am Samstag in den Einzelbewerb.

Einen überlegenen Sieg feierte Deutschlands U18-Dressur-Equipe. Ein Endstand von 224,514 Punkten sicherte den deutschen Reiterinnen rund um Semmieke Rothenberger, die die Einzelwertung mit starken 76,351 Prozent vor ihrer Teamkollegin Hanna Erbe (74,676 %) gewann, die Goldmedaille in der Mannschaftswertung vor den Teams aus den Niederlanden (216,378 Punkte) und Dänemark (215,0).

Die Goldmedaille ging auch im Teambewerb der Jungen Reiter an Deutschland, allerdings fiel der Sieg bei weitem nicht so überlegen aus, wie in der Juniorenklasse. Mit hauchdünnem Abstand verwies das Quartett von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen mit 221,420 Punkten das niederländische Team (221,105), das mit Dana van Lierop (76,500 %) und Denise Nekeman (73,816 %) sowohl die Siegerin als auch die Drittplatzierte der Einzelwertung stellte, auf den Silberrang. Über die Bronzemedaille durfte sich die schwedische Equipe freuen. Sie sammelten insgesamt  215,026 Punkte.

Für Österreichs U-21-ReiterInnen lief es leider nicht nach Wunsch. Sowohl Diana Porsche (S) als auch Kristina Sober (NÖ) und Oliver Valenta (NÖ) konnten nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anschließen. Kristina Sober und Perfect Illusion platzierten sich als bestes heimisches Duo nach Unsicherheiten in der Schritt- und der Galopptour mit 66,156 Prozent auf Rang 39, Diana Porsche und Porsche’s Florencia, kamen nach einer verpatzten Wechseltour nicht über 65,737 Prozent und Rang 42 hinaus. Knapp dahinter musste sich Oliver Valenta, der mit seinem Valenta’s Fantast ebenfalls Probleme in den Wechseln und im starken Galopp hatte, mit 65,658 Prozent und Platz 44 deutlich unter seinem Wert geschlagen geben. Gesamt 197,553 Punkte bedeuteten für die rot-weiß-rote Young-Rider-Equipe schlussendlich den elften und damit vorletzten Platz in der Mannschaftswertung. Eine Chance zur Rehabilitation hat das heimische Trio bereits heute, Freitag, im ersten Teil des Young-Rider-Einzelbwerbes, der um 10:50 Uhr gestartet wird.  

Im Auftaktbewerb der Children schlug sich Österreichs einzige Starterin, Lilli Ochsenhofer, im Sattel ihrer Westfalenstute Sanibel bereits am Mittwoch wacker. Nach einer gelungenen Runde, die von den Richtern mit 67,433 Prozent bedacht wurde, platzierte sich die vierzehnjährige Burgenländerin auf Rang 15 der 31 Starter starken Feldes. Einen überlegene Sieg feierte die junge Dänin Sofia Valentina Hegstrup auf Santa (74,133 %), dahinter reihten sich Frankreichs Mado Pinto mit ihrem Wallach Rafale Du Coussoul De La Gesse (71,867 %) und die Schweizerin Reiterin Annina Lüthi mit Odin (71,300 %) auf den Plätzen zwei und drei ein. Richtig ernst wird es für die jüngsten der Nachwuchs-EM erstmals heute, Freitag, wenn der erste Teil des Teambewerbs an den Start geht.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.
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