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14.08.2015

EM Wr. Neustadt: Top-Ten-Ergebnisse für Junioren und Junge Reiter

Für die U18 und U21-Reiter standen am heutigen Freitag die Finalrunden der Teambewerbe auf dem Programm. Österreich schlug sich mit seinen beiden Dreier-Teams wacker. Am Ende wurden es die Plätze sieben und zehn.

Lisa Maria Räuber und Cuyano blieben im Teambewerb der Junioren zweimal fehlerfrei und sind damit locker für das Einzelfinale der besten 30 qualifiziert. Chapeau! © OEPS/Lukas Jahn
Lisa Maria Räuber und Cuyano blieben im Teambewerb der Junioren zweimal fehlerfrei und sind damit locker für das Einzelfinale der besten 30 qualifiziert. Chapeau!
© OEPS/Lukas Jahn
„Ich bin unglaublich stolz auf alle unsere Reiter, weil jeder Einzelne wirklich alles gegeben und voll gekämpft hat. Zu dritt ins Finale einzuziehen ist eine Leistung vor der man den Hut ziehen muss“, ist Equipechef und Bundesreferent Anton Martin Bauer mehr als zufrieden mit seinen Schützlingen.

Sowohl die Junioren als auch die Jungen Reiter waren mit einem gehörigen Handicap in den Bewerb gestartet. Beiden fehlte ein viertes Teammitglied und damit die Möglichkeit auf ein Streichergebnis. Selbiges hätte vor allem den heimischen Junioren gute Dienste geleistet, zumal Lisa Marie Räuber (S) mit Cuyano und Leonard Platzer (NÖ) mit Nausica Tame ihren Erfolg vom Vortag wiederholen konnten und erneut eine fehlerfreie Runde in den Parcours zauberten.

Teamkollegin Josefina Goess-Saurau und ihr SIEC Castillo wurden mit dem anspruchsvollen EM-Parcours nicht so richtig warm. Nach zehn Fehlerpunkten im ersten Umlauf am Donnerstag steuerte das Duo am heutigen Tag weitere 18 Strafpunkte bei - machte in Summe 28 Fehlerpunkte, die den heimischen Junioren Platz sieben in der Endabrechnung bescherten. Mit Streichergebnis wäre da locker mehr drin gewesen. Während für Goess-Saurau die EM damit bereits gelaufen ist, sind Lisa Marie Räuber und Leonard Platzer auf den Rängen vier und fünf locker für das Finale der besten 30 Junioren Europas am Sonntag qualifiziert. Eine starke Leistung der beiden Junioren!
Gut gemacht: Nachwuchsreferent und Chef d"Equipe Anton Martin Bauer gratuliert Leonard Platzer zu seiner zweiten fehlerfreien Runde im Teambewerb. © OEPS/Lukas_Jahn
Gut gemacht: Nachwuchsreferent und Chef d"Equipe Anton Martin Bauer gratuliert Leonard Platzer zu seiner zweiten fehlerfreien Runde im Teambewerb.
© OEPS/Lukas_Jahn
Nach Team-Gold bei den Children durfte sich die deutsche Equipe auch bei den Junioren über den Mannschaftstitel freuen. Die Auswahl mit Christoph Maak auf Dyleen, Theresa Ripke auf Calmado, Philip Houston auf Kannella und Leonie Krieg auf Champerlo musste in Runde zwei lediglich vier Strafpunkte zu ihrem makellosem Punktestand aus dem ersten Durchgang addieren, während Irland und Großbritannien je acht Fehlerpunkte zu verzeichnen hatten. Im Stechen um die Silbermedaille setzen sich schließlich die Iren gegen die Briten durch.

Junge Reiter bleiben Zehnte

Auch die heimischen Young Rider waren nur mit drei Pferd-Reiter-Paaren angetreten und konnten sich dank eines guten ersten Umlaufs für das Finale der besten Zehn qualifizieren. Heute vermochte das rot-weiß-rote Trio die durchaus beachtenswerte Leistung des Vortages allerdings nicht mehr zu wiederholen. Die beiden Oberösterreicher-Duos Willi Fischer und Colmar sowie Alessandra Reich und U Mijnheer mussten jeweils drei Abwürfe hinnehmen, Valerie Wick (NÖ) und Gijon Van Den Hunsberg kamen mit 16 Fehlerpunkten aus dem Parcours. Zu den zwölf Fehlerpunkten vom Donnerstag gesellten sich damit noch weitere 40 Strafpunkte hinzu. Bei einem Punktestand von 52 FP war schließlich nicht mehr drin, als der zehnte Platz in der Teamwertung – und mit den Plätzen 43 (Fischer), 45 (Reich) und 56 (Wick) in der Einzelwertung verpassten unsere U21-ReiterInnen auch den Einzug ins Finale der besten 30.

Eine makellose Leistung mit null Fehlerpunkten nach zwei Umläufen zeigten die Belgier mit Michael van den Bosch auf Atilja, Boy-Adrian van Gelderen auf und Jonas Verfoort, der auf Delight mit jeweils vier Fehlerpunkten in beiden Durchläufen für das Streichergebnis sorgte. Dafür gab’s verdientermaßen die Goldmedaille. Silber und Bronze wurden in einem spannenden Stechen zwischen Deutschland, Irland und Großbritannien entschieden, die jeweils acht Fehlerpunkte nach zwei Runden verbucht hatten. Dank der besseren Zeit holte die deutsche Equipe die dritte Team-Medaille dieser EM, die erste in Silber. Bronze ging an Irland.

Marie-Christine Sebesta mit Medaillenchancen

Am Samstag wird das Einzelfinale der Children entschieden. Marie-Christine Sebesta ist mit ihrem Carrion de los Condes die einzige heimische Starterin in dieser Medaillenentscheidung. Die 13-jährige Wienerin ist eine von nur neun ReiterInnen aus ursprünglich 109, die sich in den drei bisherigen Bewerben eine weiße Weste bewahren konnte und hat damit gute Chancen auf eine Medaille.
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