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05.07.2015

EM-Sensation: Lilli Ochsenhofer holt Bronzemedaille in Vidauban

Mit zwei Spitzenritten überraschte die junge Burgenländerin Lilli Ochsenhofer bei den Nachwuchs-Dressureuropameisterschaften im französischen Vidauban. Nach dem Tagessieg im Team-Test ritt die 14-Jährige in der Einzelwertung zu sensationeller EM-Bronze!

Die Europameisterschaftspremiere für Dressur-Children bescherte Österreich dank Lilli Ochsenhofer einen tollen Erfolg. Die 14-jährige Burgenländerin siegte im Mannschaftsbewerb und holte Bronze im Einzel. © Tomas Holcbecher
Die Europameisterschaftspremiere für Dressur-Children bescherte Österreich dank Lilli Ochsenhofer einen tollen Erfolg. Als einzige rot-weiß-rote Starterin in dieser Klasse siegte die 14-jährige Burgenländerin im Mannschaftsbewerb und holte Bronze im Einzel.
© Tomas Holcbecher
Bereits im Auftaktbewerb am Donnerstag hatten sich Lili Ochsenhofer und ihre Westfalenstute Sanibel gut präsentiert und mit 67,433 Prozent Rang 15 belegt. Was einen Tage später folgte, hätte aber vermutlich kaum einer erwartet: Ein starker Ritt auf der Rappstute von Samarant/Donnerhall katapultierte die Burgenländerin im Team-Test an die Spitze der Wertung. 72,333 bedeuteten den souveränen Sieg in diesem Bewerb und eine Extraportion Selbstvertrauen für das große Finale der U-14 ReiterInnen am Sonntag.

Das benötigte Lilli Ochsenhofer als drittletzte Starterin auch, denn zu diesem Zeitpunkt hatte die Dänin Sofia Valentina Hegstrup auf Santa mit 73,250 Prozent die Messlatte bereits sehr hoch gelegt. Mit 71,250 Prozent lieferte das rot-weiß-rote Paar jedoch erneut eine Top-Leistung ab, die im Anschluss nur noch von der Schwedin Cecilia Bergåkra Berglund auf I Do Kiss um unglaublich knappe 0,001 Prozent überboten werden konnte. Damit holte Lili Ochsenhofer gleich bei der Dressur-EM-Premiere für Children eine Medaille für Österreich – die Bronzene.

„Bei diesen unglaublich schwierigen Bedingungen durch die extreme Hitze ist das eine Leistung, die uns alle sehr begeistert“, freute sich auch Equipe-Chefin Diana Wünschek über das sensationelle Abschneiden ihres Schützlings.

Zwei Top-Ten-Plätze bei den Junioren

Über zwei weitere Top-Ergebnisse für Österreich durfte sich die die rot-weiß-rote Equipe in den Einzelbewerben der Junioren freuen. Victoria Wurzinger und ihr Oldenburgerwallach Dorian belegten im Individual Test nach einem fehlerfreien Ritt, für den es von den Richtern 18 Mal die Note 8 und einmal sogar eine 8,5 gab, den hervorragenden 10. Rang (72 %) - die deutsche Richterin Ulrike Nivelle hätte das heimische Duo sogar auf Platz fünf gesehen.

Im Kür-Finale am Sonntag klettere das Paar nach einer erneut fehlerfreien Darbietung noch um einen weiteren Platz nach oben und holte mit beachtlichen 74,325 Prozent den finalen neunten Rang inmitten der internationalen Nachwuchs-Elite.

Nach Gold in der Mannschaftswertung erritten die deutschen Juniorinnen im Individual Test alle drei möglichen Medaillen. Gold ging dabei an Hannah Erbe mit Carlos (78,026 %) vor Semmieke Rothenberger mit Geisha (77,579 %) und Paulina Holzknecht mit Wells Fargo (75,553 %). Deutlich ausgeglichener präsentierte sich das Podest im Kür-Finale. Hier siegte überraschend der spanische U-18-Reiter Juan Matute Guimon auf Dhannie Ymas (81,600 %) hauchdünn vor der deutschen Einzel-Silbermedaillengewinnerin Semmieke Rothenberger mit Geisha (81,400 %), Bronze ging mit Victoria E. Vallentin und Atnon (78,275 %) an Dänemark.

Florentina Gisi-Lorenz verpasst mit Coco Procol Harum das Kür-Finale um Haaresbreite. Das steirische Duo zeigte eine konstant gute Runde, die ihm 69,474 Prozent einbrachte – eine Wertung, die angesichts der hohen Leistungsdichte allerdings leider nicht reichte, wenn auch nur ganz knapp nicht

Junge Reiter abgeschlagen

Bei den Jungen Reitern wollte es für das heimische Trio Diana Porsche, Oliver Valenta und Kristina Sober einfach nicht so recht laufen. Mit den Plätzen 26 (Porsche mit Florencia, 68,395 %), 32 (Valenta und Fantast, 67,500 %) und 50 (Sober mit Perfect Illusion, 65.263 %) schaffte keine/r der rot-weiß-roten StarterInnen die Qualifikation für die Kür.

Die Einzelmedaillen bei den Jungen Reitern gingen im Individual Test an Dana van Lierop (NED) auf Equestricons Walkuere (77,447 %), Bianca Nowag (GER) mit Fair Play (75,553 %) und Marina Mattson (SWE) auf Double Diamond II (75,289 %). Dieses Duo machte auch in der Kür die Medaillen unter sich aus, allerdings mit vertauschten Plätzen auf den ersten beiden Rängen. Gold holte hier Bianca Nowag (812,775 %) vor Dana van Lierop (81.225 %) die sich diesmal mit Silber zufrieden geben musste. Marina Mattson ritt mit 79,3501 % erneut auf erneut Rang drei und holte zum zweiten Mal in Folge Bronze.

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.
 
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