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17.08.2012

EM-Silber für Österreichs Children

Mit einer Sensationsleistung sorgte das heimische Childrens-Team bei der Nachwuchseuropameisterschaft im Springreiten für die erste Team-Silbermedaille in der rot-weiß-roten Pferdesportgeschichte. Johanna Sixt, Jessica Vonach, Stephanie Ausch und Lisa Schranz landeten mit lediglich acht Fehlerpunkten knapp hinter dem beglischen Gold-Team.

Bravo Mädels: Johanna Sixt, Lisa Schranz, Jessica Vonach und Stephanie Ausch holten Silber in der Klasse der zwölf- bis 14-jährigen Children. © Hervé Bonnaud
Bravo Mädels: Johanna Sixt, Lisa Schranz, Jessica Vonach und Stephanie Ausch holten Silber in der Klasse der zwölf- bis 14-jährigen Children.
© Hervé Bonnaud
Equipen aus insgesamt zwanzig Nationen gingen am heutigen Tag in die zweite EM-Qualifikation, die als erste Hürde für die Teamwertung galt. Gleich zehn Nationen präsentierten sich dabei ungeheuer leistungsstark und schlossen den ersten Umlauf mit Nullfehlerkonten ab, denn bei allen bildeten die Fehlerritte das Streichresultat und wurden damit nicht gewertet. Entsprechend spannungsgeladen verlief der zweite Durchgang, der aufgrund des gesteigerten Schwierigkeitsgrades viele Fehler forderte. Davon unbeeindruckt zeigten sich die Belgier, die Dank der hervorragenden Ritte von Louise Van Laer (Stefanie), Zoe Conter (Webalia), Gille Thomas (Wielisa) sowie Leen Verwimp (Ceringa) lediglich vier Fehlerpunkten auf ihr Konto verbuchen mussten und damit souverän als neuer Europameister hervorgingen.

Bereits am Donnerstag hatte sich das heimische Childrens-Team in Bestform präsentiert, die es am heutigen Entscheidungstag eindrucksvoll bestätigen konnte. Mit zwei fehlerfreien Runden von Johanna Sixt (Lillifee) und Lisa Schranz (V.I.P.) sowie zwei Acht-Fehlerpunkte-Läufen von Jessica Vonach (Linara) und Stephanie Ausch (Wendy) zog das rot-weiß-rote Sensationsteam an den Equipen aus Deutschland und Frankreich vorbei, schloss mit gesamt acht Fehlerpunkten und holte damit verdient Team-Silber – übrigens das erste in Österreichs Pferdesportgeschichte.

Der Kampf um Bronze wurde im Stechen zwischen dem deutschen und dem französischen Team entschieden, bei dem sich die Franzosen als die Stärkeren erwiesen: Während von den Deutschen nur eine Reiterin erneut fehlerfrei blieb, kamen die ersten drei französischen Paare ohne Abwurf ins Ziel, so dass die Schlussreiter beider Teams gar nicht mehr starten mussten.
Durften über Gold jubeln: das erfolgreiche französische Young-Rider-Team © Hervé Bonnaud
Durften über Gold jubeln: das erfolgreiche französische Young-Rider-Team
© Hervé Bonnaud

Mannschaftsgold für Frankreichs Young Rider

Die Bronzemedaille bei den Children war an diesem Tag jedoch nicht die einzige Medaille, die es für den französischen Springreitnachwuchs zu bejubeln gab. In einer fehlerbehafteten zweiten Qualifikation der Young Rider, setze sich Frankreichs Equipe nach dem ersten Umlauf mit knappem Vorsprung (4/237,32 sec) an die Spitze der Zwischenwertung vor dem Team aus der Schweiz (5/236,65). Dahinter reihten sich Schweden mit acht, Spanien mit 16 und Deutschland sowie Norwegen mit 17 Fehlerpunkten ein. Trotz vieler Fehler im zweiten Umlauf ließ sich Frankreich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Führung nicht mehr nehmen. Erneut fehlerfrei blieb Maelle Martin mit Nelson Du Biolay, während sich ihre Teamkollegin, Alexandre Fontanelle, lediglich einen Zeitfehler leistete. Thibault Pigeon (Jasmin du Perron) brachte es mit seinem Ritt auf vier Fehlerpunkte, Margaux Bost (Khan Du Fraigneau) lieferte mit einem Abwurf das Streichresultat. Insgesamt neun Fehlerpunkte brachten der französischen Equipe schlussendlich die Goldmedaille bei der Young Rider Europameisterschaft, dicht gefolgt von der Schweizer Mannschaft, die sich wegen eines ärgerlichen Zeirfehlers mit Silber begnügen musste. Ein heißes Duell um Bronze gab es zwischen den Teams aus Schweden (16 FP) und Deutschland (17 FP), das die Erstgenannten mit einem Fehler Vorsprung für sich entschieden. Die österreichischen Young Rider ritten mit gesamt 49 Fehlerpunkten auf den elften Rang.
Hatten heute etwas Pech: Stefanie Bistan und Juvina verzeichneten zwei Abwürfe und fielen auf Rang 26 zurück. © Hervé Bonnaud
Hatten heute etwas Pech: Stefanie Bistan und Juvina verzeichneten zwei Abwürfe und fielen auf Rang 26 zurück.
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