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17.08.2015

EM-Triumph der deutschen Nachwuchs-BuschreiterInnen, Rebecca Gerold gute Zwölfte

Deutscher Triumph bei EM der Nachwuchs-Buschreiter, Rebecca Gerold Zwölfte Bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften im polnischen Bialy Bor waren die deutschen Jungtalente eine Klasse für sich. Mit zweimal Gold und einmal Bronze zeigte Team Germany, dass es im Nachwuchsbereich bestens aufgestellt ist. Für Österreich gab’s Rang 13 in der Teamwertung und einen zwölften Platz im Einzel.

Vielseitigkeit © Tomas Holcbecher
© Tomas Holcbecher
Die neue Europameisterin der Nachwuchs-Vielseitigkeitsreiter heißt Johanna Zantop und kommt aus Deutschland. Beginnend mit einer herausragenden, mit nur 31,5 Minuspunkten behafteten Dressur, legte die 16-Jährige den Grundstock für ihren Start-Ziel-Sieg. Zwar brauchte sie mit ihrem Grafenstolz-Sohn Santana’s Boy im Gelände ein paar Sekunden länger als nötig, auch erlaubte sie sich im Springen genau den einen Fehler, den ihr Vorsprung ihr einräumte, doch am Ende stand dem Sieg nichts im Wege. Mit einem Endstand von 37,9 Minuspunkten blieb Zantop um den nötigen Hauch vor dem Franzosen Victor Leveque mit Phunambule des Auges, der die Silbermedaille gewann (40,7). Auf dem dritten Platz landete die 18-jährige Deutsche Hanna Knüppel mit Carismo.

Doch damit nicht genug. Auch die Plätze vier und fünf gingen mit Jerome Robine auf Quaddeldou (43,4) und Anais Neumann auf Pumuckel E (46,4) an Mitglieder des deutschen Teams, das sich mit gesamt 137,50 Minuspunkten und einem überdeutlichem Vorsprung von knapp 30 Zählern verdient die Goldmedaille sicherte.

Nicht so gut lief es für die Briten. Deren stärkster Dressurreiter Sam Ecroyd schied im Gelände aus, der Zweitbesten Charlotte East wurde nachträglich ein Hindernisfehler angekreidet. Dennoch rangierte die Mannschaft vor dem Springen noch auf Platz zwei hinter den Deutschen, musste aber im Parcours noch den Franzosen (166,40) den Vortritt lassen und gewann Bronze mit gesamt 176 Minuspunkten.

Rebecca Gerold vorne mit dabei

Eine großartige EM zeigte Rebecca Gerold. Im Sattel ihres Trakehner-Wallachs Dakota lieferte die Steirerin die beste Dressur der heimischen Auswahl und platzierte sich mit 43,5 Minuspunkten auf Platz 18. Im Gelände ritt das Duo danach voll auf Angriff, verbuchte lediglich 2,4 Zeitfehler und beendete den Cross auf dem hervorragenden siebenten Platz. Seine Sicherheit am Sprung verließ den 15-jährigen Wallach danach im abschließenden Parcours leider etwas. Zwei Abwürfe waren die Folge, die das Paar auf Platz zwölf zurückwarfen (53,9). Ein Ergebnis, auf das die junge Steierin dennoch richtig stolz sein kann.

Die übrigen Platzierungen der österreichischen TeilnehmerInnen: Florian Sprinz und Mephisto B wurden nach einer guten finalen Runde im Springen 50., Elias Reicher und Elegance v. Rosenberg platzierten sich auf Rang 61. Für Lea Siegl und Nebelwerfer folgte nach Rang 56 in der Dressur das Aus im Gelände. Mit diesen Ergebnissen war für Österreichs Equipe nicht mehr als der 13. und letzte Platz im Team-Ranking drin.

Alle Ergebnisse im Überblick gibt’s hier.
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