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14.03.2016

EU-Parlament lenkt ein: Homöopathie bleibt weiterhin auch für Tiere erlaubt

Nach dem befürchteten Aus für die klassische Homöopathie im Bereich der Tiermedizin können Anhänger der alternativen Behandlungsmethode wieder aufatmen. Das EU-Parlament hat am Donnerstag einem Änderungsvorschlag zugestimmt, der den Einsatz von homöopathischen Einzelnarzneien in der Veterinärmedizin auch weiterhin ermöglicht.

Das Europäische Parlament hat einem geänderten Vorschlag zur EU-Verordnung für Tierarzneimittel zugestimmt, der es auch in Zukunft ermöglichen wird die gesamte Palette an homöopathischen Arzneien bei der Behandlung von Tieren zu nutzen. © froto - Fotolia.com
Das Europäische Parlament hat einem geänderten Vorschlag zur EU-Verordnung für Tierarzneimittel zugestimmt, der es auch in Zukunft ermöglichen wird die gesamte Palette an homöopathischen Arzneien bei der Behandlung von Tieren zu nutzen.
© froto - Fotolia.com
In den vergangenen Wochen hatte eine geplante Novelle der EU-Tierarzeneimittelverordnung für reichlich Wirbel gesorgt. Vordergründig mit dem Ziel den Antibiotika-Einsatz insbesondere bei Nutztieren zu senken, sah der Vorschlag auch eine Registrierung homöopathischer Einzelarzneien für die Verwendung in der Veterinärmedizin vor. Eine Änderung, die den Einsatz von homöopathischen Arzenimitteln massiv erschwert und insbesondere für die klassisch homöopathische Behandlung von Tieren praktisch das Aus bedeutet hätte. (Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie hier.)

Doch dazu wird es nun doch nicht kommen. Am 10. März hat das europäische Parlament beschlossen, dass auch in Zukunft keine zusätzliche Registrierung homöopathischer Einzelarzneien für  die Anwendung bei Tieren notwendig sein wird.

Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus, als ob die zahlreichen internationalen Proteste bei den EU-Parlamentariern Gehör finden würden. In einer erste Entscheidung war noch gegen die geforderten Änderungen gestimmt worden. Erst intensive persönliche Gespräche von Vorstandmitgliedern der internationalen Vertretung für Veterinärhomöopathie (IAVH) mit den Europäischen Grünen und EU-Abgeordneten aller Fraktionen brachten schließlich die notwendige Mehrheit bei der Abstimmung.

Nun gilt es noch die geänderte Novelle durch den Europäischen Rat zu bringen. Dort soll die Sache im Laufe des kommenden Jahres aufs Tapet kommen.
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