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07.06.2014

Ebreichsdorf: Siege für Puch, Brugger und Saurugg

Auch am dritten Tag des Magna Racino Frühlingsfestes gab es für Österreichs Reitsportler jede Menge Erfolge zu bejubeln - allen voran den Sieg der beiden London-Stars Pepo Puch und Fine Feeling im Para-Dressur Individual Test.

Pepo Puch und Fine Feeling sind im Grade Ib des Ebreichsdorfer CPEDI3* eine Klasse für sich. © Michael Graf
Pepo Puch und Fine Feeling sind im Grade Ib des Ebreichsdorfer CPEDI3* eine Klasse für sich.
© Michael Graf
Bereits am Freitag machte Puch klar, dass er sich bei diesem Turnier höchstens selbst gefährlich werden kann. Im Team Test siegte der zweifache Paralympics Goldmedaillengewinner im Sattel seiner routinierten Hannoveranerstute Fine Feeling mit starken 76,067 Prozent. Und auch über einen 2. Platz durfte sich der Steirer freuen: Für einen gelungen Ritt auf seiner Nachwuchsstute Grandezza, einer siebenjährigen Brandenburgerin von Giovanni, gab es 74,200 Prozent. Weit abgeschlagen hingegen die Konkurrenz: Mit fast dreizehn Prozent Rückstand kam das portugiesische Duo Sara Oliviera Duarte und Damsco Puch nicht einmal annähernd Paroli bieten.

Seine Überlegenheit demonstrierte der heimische Vorzeigereiter danach auch am Samstag. Puch, diesmal nur noch mit einem Pferd am Start, deklassierte im Sattel seiner „Fifi“ die übrigen Teilnehmer mit einem 77,644 Prozent-Ritt. Sara Oliviera Duarte sicherte sich Rang 2 (62,644 %), Axel Schmidt (GER) und Wallis van Messeberg Platz 3 (61,207 %).

Zwei Siege en suite gab es auch für Österreichs Para-Vizemeister Bernd Brugger. Mit ähnlicher Überlegengeit wie Puch dominierte der Niederösterreicher die beiden Bewerbe im Grade 3. Mit 67,939 % bzw. 70,569 % verwiesen Brugger und sein Oldenburgerwallach Denigo von De Niro den Tschechen Jan Rous (57,982 % bzw. 58,130 %) und den russischen Para-Reiter Ivan Bratilov (54,825 % bzw. 54,350 %) auf den 2. und 3. Rang.

Zwei tolle zweite Plätze feierte Michael Knauder mit Kontessa im Grade 1a. Zusammen mit der bereits achtzehnjährigen Hannoveranerstute aus dem Besitz von Franziska Fries musste sich der Steirer sowohl im Team Test (72,681 %) als auch im Individual Test (73,333 %) lediglich der Deutschen Elke Philipp mit Regaliz geschlagen geben

Österreicher beim CSI4* in allem Bewerben auf dem Stockerl

Auch beim zeitgleich stattfindenden Springturnier auf Vier-Sterne-Niveau ließen die rot-weiß-roten Erfolge nicht lange auf sich warten. Den Auftakt des Platzierungsreigens bildete ein 2. Rang von Dieter Köfler im Springen der Diamond Tour. 56,51 Sekunden benötigten der Kärntner mit Anton Martin Bauers Selle Francais-Stute Nausica Tame – an der Siegerzeit des Rumänen Andy Candin und seines Württembergers Carlo war allerdings nicht zu rütteln (52,37 Sek.). Platz 3 ging dank Erika Lickhammer und Bellinda (57,52Sek.) nach Schweden.
Nicht nur Mr. Youngster Tour sondern auch King of Bronze Tour: Markus Saurugg ritt seine beiden Pferde Vienna (Bild) und Austria auf die Plätze zwei und drei im Springen der Bronze-Tour am Samstag. © Herve Bonnaud
Nicht nur Mr. Youngster Tour sondern auch King of Bronze Tour: Markus Saurugg ritt seine beiden Pferde Vienna (Bild) und Austria auf die Plätze zwei und drei im Springen der Bronze-Tour am Samstag.
© Herve Bonnaud
Ein ganz und gar patriotisches Ergebnis gab es im parallel ausgetragenen Zwei-Phasen-Springen über 1,25 m der Bronze-Tour. Vienna auf Platz 1, Austria auf Platz 3 – beide geritten von Markus Saurugg, der damit seine Dominanz in dieser Serie erneut bestätigte. Lediglich der flotte Ritt des zweitplatzierten Italieners Marco Filippo Bologni konnte einen Doppelsieg des Steirers noch verhindern.

Mit einem 2. Platz für Anna Rantner endete das Springen der Silver Tour über 1,30 m. Im Sattel ihres ÖWB-Wallachs Inspektor Gadget musste sich dich die Tirolerin lediglich der Tschechin Zuzana Zelinkova mit Calippa geschlagen geben.
 
Toller Erfolg für Nina Brand: Die Vize-Saatsmeisterin und ihr Schimmelhengst Calme P holten im mit 60.000 Euro dotierten Gaston Glock"s Championat Platz 3. © Tomas Holcbecher
Toller Erfolg für Nina Brand: Die Vize-Saatsmeisterin und ihr Schimmelhengst Calme P holten im mit 60.000 Euro dotierten Gaston Glock"s Championat Platz 3.
© Tomas Holcbecher
Satte 60.000 Euro Preisgeld erwartete danach die Teilnehmer des Gaston Glocks Championat, einem Weltranglistenspringen über 1,55 m mit Stechen. Wer seine Chance auf das große Geld wahren wollte, musste erst den mit Schwierigkeiten gespickten Grundumlauf des Deutschen Parcoursbauers Stefan Wirth überwinden. Und der hatte es in sich. Fast ein Fünftel der 50 angetretenen Paare gab vorzeitig w.o., darunter auch Christian Juza und sein Franzosenwallach Never Des Etisses. Auch Stefan Eder und Lualdi sahen die Ziellinie nicht, das Duo, das am Freitag noch so souverän in der Platin Tour zum Sieg gesprungen war, schied mit einer Disqualifikation aus dem Bewerb.

Deutlich besser lief es hingegen für Nina Brand und Alice Janout. Die beiden Amazonen meisterten neben drei weiteren Duos den Grundumlauf ohne Fehler und gaben danach auch im Stechen eine gelungene Vorstellung. Nina Brand und ihr Hannoveranerhengst Calme P mussten als erste in die Entscheidung. Eine zügig gerittene Runde mit einem Abwurf brachte der amtierenden Vize-Staatsmeisterin den hervorragenden 3. Platz (4/44,17). Auch bei Alice Janout und Wodka Lime fiel einmal die Stange – Rang 5 (4/49,64).

Das größte Stück vom Preisgeldkuchen ging nach Australien. Mit dem einzigen fehlerferien Ritt im Stechen sicherte sich Jamie Kermond mit seinem erst zehnjährigen Cassini I-Sohn Quite Cassini klar den Sieg und verwies das deutsche Duo Andreas Brenner und Cronos, die zwar deutlich schneller waren, sich aber einen Abwurf leisteten, auf Platz 2 (4/42,94). Weitere Platzierungen für Österreich gab es durch Stefanie Bistan (NÖ) und Bogegaardens Apollonia auf Rang 9, Dieter Köfler (K) mit Emir Vh Moleneind Rang 11 und Robert Puck (K) mit GLOCK's Ambelina auf Rang 12.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.
 
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