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18.09.2016

Ehrung für Hugo, Sieg für Harrie

Seinen dritten österreichischen Orden erhielt Springreiterlegende Hugo Simon im Rahmen des GCT-Wochenendes in der Wiener Krieau, das Vienna Masters ging an den Niederländer Harrie Smolders (Don VHP Z) und im nächsten Jahr kommt die Global Champions Tour definitiv wieder in den Prater.

Wien ist ein gutes Pflaster für Harrie Smolders und Don. © Tomas Holcbecher
Wien ist ein gutes Pflaster für Harrie Smolders und Don.
© Tomas Holcbecher
Die Luft war am Schlusstag des Global Champion Turnieres nach dem fantastischen Samstag etwas draußen, zumindest aus österreichischer Sicht. Denn in den beiden 5*Bewerben startete mit Christian Rhomberg (Cornetta) lediglich ein einziger heimischer Reiter! Der schlug sich im s’Oliver Vienna Masters zwar recht tapfer und hätte fast den Einzug in die zweite Runde geschafft. 55 Hundertselsekunden bescherten ihm aber einen Zeitfehler, was ihm am Ende den neunten Platz einbrachte. Seine Teamkollegen konzentrierten sich schon auf das nächste Woche stattfindende Nationenpreisfinale in Barcelona, für das unser Team nach der Absage der Ukraine in allerletzter Sekunde die Startberechtigung erhielt.

Der Sieg im Vienna Masters ging dann an den Niederländer Harrie Smolders und Don. Dieses Paar belegte im Vorjahr am Rathausplatz hinter Luciana Diniz und Winnigmood bereits den Ehrenplatz in der Global Champions Tour.
Bertram Allen (Romanov) war im Siegerteam der Global Champions League. © Tomas Holcbecher
Bertram Allen (Romanov) war im Siegerteam der Global Champions League.
© Tomas Holcbecher
Das „Mannschaftsspringen“ der Global Champions League (zwei Teilnehmer aus einem Team von fünf fixen Reitern) gewann die Kombination "Jung und Alt", nämlich Bertram Allen/Romanov und John Whitaker/Ornellaia. Diese Turnierserie sorgt ja seit geraumer Zeit für Spannungen zwischen der FEI und GCT-Macher Jan Tops. Der Weltreitverband sieht nämlich in ihr eine „illegale Privatisierung“ und Kommerzialisierung des Turniersportes. Die daran mitwirkenden Offiziellen dürfen keine FEI-Funktionäre sein, da sonst Sperren und Strafen drohen. Eine Klärung der verworrenen Situation ist noch ausständig, derzeit verdienen die Rechtsanwälte und tagen die Gerichte. Die Sportler sind von diesen Sanktionen aber nicht betroffen.
OEPS-Präsidentin Sissy Max-Theurer, Margit und Hugo Simon, BM Hans Peter Doskozil (v.l.n.r.) © Tomas Holcbecher
OEPS-Präsidentin Sissy Max-Theurer, Margit und Hugo Simon, BM Hans Peter Doskozil (v.l.n.r.)
© Tomas Holcbecher
Wesentlich unaufgeregter verlief die Ehrung Hugo Simons. Der Wahlösterreicher war bereits 1979 mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich dekoriert worden. 1992 kam nach Olympiasilber das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich dazu. Diesmal erhielt er aus der Hand von Sportminister Hans Peter Doskozil das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Drei Dressurbewerbe, eine Siegerin: Nicola Louise Ahorner und ihr Robbespiere. © Tomas Holcbecher
Drei Dressurbewerbe, eine Siegerin: Nicola Louise Ahorner und ihr Robbespiere.
© Tomas Holcbecher
Abseits dieser protokollarischen Verwirrungen rund um Orden und Ehrungen schaffte die Dressurjuniorin Nicola Louise Ahorner einen grandiosen Hattrick: Mit Robbespiere gelang ihr im dritten Bewerb des Wochenendes (dem Freestyle) der dritte Sieg!
THMasters.jpg © Tomas Holcbecher
© Tomas Holcbecher
Organisator Gregor Gschlenk resümierte insgesamt positiv und kündigte an, dass im nächsten Jahr definitiv die Krieau wiederum der Austragungsort sein wird.
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