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29.11.2012

Ein Hoch auf die elektronische Wunderwelt

Kindle sei Dank, dürfen jetzt endlich wieder neue - wenn auch nur digitale - Bücher ins Haus.

RI_201212 © Archiv
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Es war ein Ultimatum: Kein Buch darf mehr ins Haus. Wobei: Es ist auch so, dass kein Buch mehr ins Haus KANN. Denn jeder verfügbare Platz (und auch der nicht verfügbare) ist bereits mit Büchern zugewuchert. Es ist aber auch so: Ich kann nicht anders. Ich kann nicht keine Bücher kaufen und haben. Und lesen natürlich. Doch ich habe einen Ausweg gefunden: den Kindle*.

Zwar ist das Lesen auf einem Kindle lang nicht dasselbe wie ein Buch in Händen zu halten, aber - zugegeben – es hat auch Vorteile: Wenn ich verreise, muss ich nicht mehr einen eigenen Rucksack für meine Bücher mitschleppen. Ich muss bei Bestellungen auf Amazon nicht mehr tagelang warten, bis der freundliche Postmann das Buch ins Haus bringt. Diese rasche und einfache Verfügbarkeit verführt allerdings – vor allem im Anfangsstadium – zu unbedachten Käufen. Zumal es einen Bereich mit kostenlosen e-books gibt (die seltsamerweise meist doch was kosten).

Sollten die hier angebotenen Titel repräsentativ für das durchschnittliche LeserInneninteresse sein, bin ich stark unterdurchschnittlich. Gefühlt am häufigsten: Erotisches, gefolgt von Vampirischem, Diätratgebern und – Häkelanleitungen. Mein Favorit: „Warme und weiche afghanischen Muster häkeln“ (um kostenlose 0,89 Euro). Das Buch verspricht: „Warm, weich und gemütlich, diese gehäkelte Muster für Afghanen den perfekten Akzent in jedem Raum werden. Afghanen machen große Gehäkelte Geschenke und Gestricken Afghan Muster zu bitte sicher sind.“ Rätselhafter Orient. Obwohl ich wirklich gerne einen „Welligkeit gemusterten Afghan“ verschenken würde, bestelle ich dann doch lieber „Ein Pferd namens Milchmann!“ Kostenlos um 4,95 Euro. Aber wenigstens versteh’ ich’s.

*Kindle: Lesegerät für elektronische Bücher
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