Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
22.05.2011

Ein Pony auf Reisen

Es gibt Menschen, die würden ihr Pferd am liebsten überall hin mitnehmen – und es gibt einen Mann, der das tatsächlich auch tut.

Ein walisisches Bergpony entgeht knapp einer Zugfahrt im Personenwagon und erlangt zusammen mit seinem schrulligen Besitzer Weltbekanntheit. (Symbolfoto) © Carola Schubbel - Fotolia.com
Ein walisisches Bergschimmelpony entgeht knapp einer Zugfahrt im Personenwagon und erlangt zusammen mit seinem schrulligen Besitzer Weltbekanntheit. (Symbolfoto)
© Carola Schubbel - Fotolia.com
Wie der „Telegraph“ berichtet, tauchte der „Mann mit dem Schlapphut“ kürzlich gemeinsam mit seinem Schimmelpony auf einem Bahnhof in Nordwales (GB) auf, um beim Ticketschalter je eine Fahrkarte für sich und seinen vierbeinigen Kumpel zu kaufen. Nachdem ihm der Angestellte hinter dem Schalter das Ticket für das Pferd verweigerte, bestieg das ungleiche Paar den nächsten Aufzug um zu den Geleisen hochzufahren. Das Pony scheint über einen besonders ausgeglichenen Charakter zu verfügen, denn weder die Fahrt im Aufzug noch der anschließende Versuch seines Herrls es in den nächsten Zug zu bugsieren konnten es aus der Ruhe bringen. Erst das vehemente Einschreiten eines herbeigeeilten Schaffners verhinderte die Bahnfahrt das 1,20 Meter kleinen Bergponys.

Auch Pubs und Krankenhäuser sind für Ponys Tabu

Schon seit Tagen sollen Mann und Pony zusammen in der walisischen Stadt Wrexham zusammen unterwegs gewesen sein. Ein gemeinsamer Pub-Besuch wurde jedoch ebenso vereitelt wie die Bahnfahrt, das Pony musste schlussendlich draußen vor der Kneipe auf seinen Weggefährten warten, wo es von einer Passantin mit Gemüse und Wasser versorgt wurde.

Nach dem Rausschmiss auf dem Bahnhof wurden der Mann und sein Pony noch in einem Krankenhaus gesehen, doch auch dort war man von deren Anwesenheit wenig begeistert, Sicherheitsleute baten den Mann, das Spital wieder zu verlassen.


Behörden suchen das Gespräch

Wohin es die beiden nun verschlagen hat ist ungewiss, ebenso wie die Identität des Mannes. Wie Spiegel-Online berichtet, stellen die Behörden und Tierschutzvereine Wrexhams nun Bemühungen an den Unbekannten und sein Schimmelchen zu finden. Man wolle zumindest sicherstellen, dass es dem Pferd gut gehe und die Vorfälle mit dem Mann besprechen.

Die Geschichte von "Crazy Joe" - wie der Mann mittlerweile von vielen Journalisten genannt wird - und seinem Pony scheint derart kurios zu sein, dass sie mittlerweile von Medien rund um den Globus in unterschiedlichen Ausformungen verbreitet wurde. Sogar zwei eigene Twitter Accounts wurden von begeisterten Fans eingerichtet: @TrainPony und @WrexhamPony. Dass sie einmal derartige Berühmtheit erlangen werden, hätten wohl beide nicht gedacht: weder der Mann, noch sein Pony.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier
Servus TV AD