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22.05.2017

Ein Sieg und drei Podestplätze für Österreichs Fahrer in Viechtwang

Mit 160 Teilnehmern aus fünf Nationen war die Konkurrenz beim internationalen Fahrturnier in Viechtwang groß. Doch die österreichischen Fahrsportler haben sich hervorragend geschlagen. Ein Sieg, ein zweiter und zwei dritte Plätze setzten dem rot-weiß-roten Rekordturnier die Krone auf.

Rudolf Pirhofer musste sich im Einspännerbewerb nur knapp geschlagen geben. © Sonja Bauer
Rudolf Pirhofer musste sich im Einspännerbewerb nur knapp geschlagen geben.
© Sonja Bauer
Und um ein Haar wäre es ein Sieg mehr geworden für die österreichische Erfolgsbilanz. Denn mit Rudolf Pirhofer und seinem ÖWB-Wallach Bambucca stand in der Einspännerklasse vom Start weg Rot-Weiß-Rot auf der Poleposition. In einer hochklassigen Dressur hatte Pirhofer den Schweizer Leonhard Risch mit nur 0,80 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang verwiesen. Im Marathon kam dann die Retourkutsche. Mit knappen 0,35 Punkten Differenz musste sich der neunfache Österreichische Staatsmeister seinem Konkurrenten geschlagen geben. Vor der Entscheidung zwischen den Kegeln am Sonntag trennten die beiden dann lediglich 0,45 Punkte. Am Ende hatte allerdings Leonhard Risch das Glück auf seiner Seite. Er kam mit nur 1,19 Punkten für Zeitüberschreitung ins Ziel während Pirhofer 4,53 Punkte anschrieb. Damit war dem Schweizer der Sieg nicht mehr zu nehmen, Rudolf Pirhofer und Bambucca wurden mit einem Gesamtergebnis von 129,04 starke Zweite. Platz drei belegte die Europameisterin Anika Geiger aus Deutschland.
Stefan Bösch steigerte sich mit seinem Zweispänner von Bewerb zu Bewerb und wurde schlussendlich Dritter. © Team Myrtill
Stefan Bösch steigerte sich mit seinem Zweispänner von Bewerb zu Bewerb und wurde schlussendlich Dritter.
© Team Myrtill
Bei den Zweispännern lieferte der Vorarlberger Stefan Bösch eine beeindruckende Aufholjagd. Nach Rang zehn in der Dressur beendete Bösch den Marathon bereits als Fünfter. Den krönenen Abschluss bildete jedoch eine fehlerfreie Fahrt im Marathon, die den Vorarlberger mit 140,17 Punkten noch auf Rang drei der Gesamtwertung katapultierte. Der Sieg ging hier an Sebastian Warneck (136,50) aus Deutschland. Der Vize-Weltmeister des Jahres 2013 gewann die Dressur mit einer Traumnote von 42,39, belegte im Marathon Rang zwölf und schloss mit einer fehlerfreien Runde im Kegelparcours auf 136,60 Punkten. Nur 0,19 Punkte dahinter landete der junge Schweizer Marcel Luder (136,69) auf Platz zwei.
In der Dressur kamen Erich Pürstinger und sein Ponyhengst Steendieks Perfect Mind nur auf Rang elf - Marathon und Kegelfahren beendete das Gespann jeweils mit einem Sieg. © Sonja Bauer
In der Dressur kamen Erich Pürstinger und sein Ponyhengst Steendieks Perfect Mind nur auf Rang elf - Marathon und Kegelfahren beendete das Gespann danach jeweils mit einem Sieg. Am Ende wurde es Platz drei.
© Sonja Bauer
Bei den Pony-Einspännern konnte Herbert Rietzler (129,92) aus Deutschland mit seinem Haflingerhengst Nakuri schon in der Dressur die Konkurrenz klar distanzieren. Er siegte schlussendlich auch überlegen in der Gesamtwertung vor seinem Landsmann Niels Grundmann (135,78). Lokalmatador Erich Pürstinger kam nach einem verhaltenen Start mit Platz elf in der Dressur in den Folgebewerben so richtig in Fahrt. Ein Sieg im Marathon und ein weiterer zwischen den Kegeln ermöglichte dem Oberösterreicher noch den Sprung aufs Podest (137,05).
 
Sorgte für einen rot-weiß-roten Sieg in Viechtwang: Roman Elend aus Niederösterreich © Sonja Bauer
Sorgte für einen rot-weiß-roten Sieg in Viechtwang: Roman Elend aus Niederösterreich
© Sonja Bauer
Für einen Sieg in rot-weiß-rot sorgte Roman Elend in der Klasse der Pony-Zweispänner.  Der Niederösterreicher aus Zisterdorf gewann nach Platz drei in der Dressur mit einer perfekten Fahrt den Marathon und konnte mit wenigen Fehlerpunkten aus dem Kegelparcours die Führung bis zum Schluss behaupten. 5,57 Punkten mehr auf dem Konto bescherten dem Deutschen Niels Kneifel (138,93) Rang zwei, Dritter wurde Christof König (141,12) aus der Schweiz.

Der internationale Bewerb der Pony Vierspänner war fest in deutscher Hand – hier siegte der amtierende Vize-Weltmeister Steffen Brauchle überlegen vor Wilhelm Tischer und Reiner Ochs.

ÖM-Titel für Pürstinger und Elend

Zeitgleich mit dem internationeln Turnier auf Zwei-Sterne-Niveau wurden auch die österreichischen Meisterschaften für Pony Ein-und Zweispänner ausgetragen. Der Titel im Pony-Einspänner-Bewerb ging an Lokalmatador Erich Pürstinger und seinen Hengst Steendieks Perfect Mind. Vizemeisterin  wurde die Tirolerin Rebecca Nick vor Franz Lechner aus der Steiermark.

Die Goldmedaille bei den Pony-Zweispännern sicherte sich Roman Elend aus Niederösterreich vor Severin Baldauf (Vorarlberg) und Rebecca Nick (Tirol).

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

Sonja Bauer/ps
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