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26.05.2011

Eine Gelse macht noch keinen Sommer

Kaum klettert das Thermometer nach oben, sind auch die Plagegeister wieder zur Stelle.

RI 201104 © Shutterstock
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Mit dem Ausrufen des Frühlings waren wir ein wenig voreilig. Schon während das Märzheft gedruckt wurde, war das Außenthermometer wieder auf minus zwölf Grad gefallen. Jetzt ist es aber wirklich soweit: Frühling! Oder besser gesagt Sommer! Sommer ist leicht zu erkennen: wenn Gelsen, dann Sommer. Gestern habe ich meine erste Gelse 2011 erlegt. Sie werden jetzt sagen: Eine Gelse macht noch keinen Sommer. Aber das war ja auch nur meine erste.

Heute kam die Kollegin kreidebleich in die Redaktion: Sie war seit dem Herbst zum ersten Mal in ihrem Keller gewesen. Der nicht mehr ihr Keller ist, sondern von den Gelsen feindlich übernommen wurde. Von der benachbarten Pelletheizung angenehm auf Betriebstemperatur gehalten, hatten die Plagegeister dort überwintert. „Tausende“, berichtet sie schaudernd, „lauern dort drinnen.“ Die ersten haben sich schon auf die Pferde gestürzt. Jetzt hofft die Kollegin auf einen Temperatursturz – und hält den Keller bis dahin gut verschlossen.

Die Komplementärmedizin spaltet auch die Redaktion in zwei Lager: die Kollegin und mich. Seit es einer (auch) komplementärmedizinisch arbeitenden Tierärztin gelungen ist, zumindest eines ihre Pferde verdauungsmäßig wieder einzurenken, ist die Kollegin geneigt, Globuli nicht mehr nur unter dem Aspekt des Zuckerlersatzes zu betrachten. So weit bin ich noch nicht – die letzten Bach-Blüten, die mir eine liebe Freundin gegen Liebeskummer andiente, hab ich hauptsächlich wegen des (geringen) Alkoholgehalts geschluckt. Wenigstens ist hier die Wirkung des Konservierungsmittels mehr als nur wissenschaftlich abgesichert.
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