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17.11.2015

Endstation Rio: Valegros Karriereende fixiert

Bereits im vergangenen Februar hatte Valegros Mitbesitzer und Ausbilder Carl Hester verlautbart, dass die Olympischen Spiele in Rio 2016 der mögliche Schlusspunkt in der sportlichen Karriere des besten Dressurpferdes aller Zeiten sein könnten. Dieses Vorhaben will man nun in die Tat umsetzen.

Charlotte Dujardin und Valegro © Arnd Bronkhorst/FEI
© Arnd Bronkhorst/FEI
“Rio wäre das große Finale. So stelle ich mir das vor. Rio, und dann ist Schluss“, war Carl Hester von dressage-News.com noch Anfang des Jahres zitiert worden. „Nach einer derart beständigen Karriere möchte ich nicht, dass er weitermachen muss, weil er es eben kann. Es gibt kein anderes Pferd, das Vergleichbares für unser Land geleistet hat.“ Zu diesem Schluss scheinen nun auch Mitbesitzerin Roly Luard und Valegros Reiterin Charlotte Dujardin gekommen zu sein. Das bestätigte Letztgenannte am Montag im Gespräch mit BBC Sport. „Nach den Olympischen Spielen in Rio wird Valegro seinen Ruhestand antreten. Deshalb möchte ich jede einzelne Minute dort genießen.“

Dujardin und der 13-jährige Negro-Sohn gehen in Rio als Titelverteidiger an den Start. Seit dem historischen Doppelgold für Großbritannien bei den Spielen in London 2012 hat das Duo alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Sie sind Welt- und (zweifache) Europameister, (zweifache) Weltcupsieger sowie absolute Weltrekordhalter in allen drei Prüfungen der höchsten Klasse des Dressursports – im Grand Prix, im Grand Prix Spécial und in der Grand Prix Kür.

Auch wenn es ihr großer Wunsch sei, in Rio noch einmal olympisches Gold zu holen, werde sie sich nicht allzu sehr unter Druck setzen lassen. „Die Vorstellung unseren Titel in Rio zu verteidigen ist richtig, richtig aufregend. Wir werden im Februar mit den ersten Turnier starten und sehen, wie es läuft – und hoffentlich geht alles glatt“, so die 30-Jährige. Für Rio wünscht sich Dujardin möglichst nicht zu warme Bedingungen. Die schätzt Valegro nämlich weniger, wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat. Zwar werden die Spiele im brasilianischen Winter ausgetragen, Temperaturen bis weit über 20 Grad liegen dennoch durchaus im Bereich des Möglichen. Eine optimales Management im Vorfeld und eine gute Akklimatisierung nach dem anstrengenden 16-stündigen Flug werden damit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg oder Misserfolg leisten.  

Mit all diesen Gedanken will sich Charlotte Dujardin zumindest jetzt aber noch nicht zu sehr belasten. „Ich werde einfach alles auf mich zukommen lassen und versuchen, einen kühlen Kopf zu behalten. Valegro zu reiten bringt dich immer zum Lächeln, also werde ich es einfach genießen.“
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