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15.07.2012

Erfolgswelle für österreichische Springreiter in Ungarn

Mit tollen Erfolgen zeigten die rot-weiß-roten Reiter im Springsattel am vergangenen Wochenende beim Weltcupspringen von Budapest auf. Nach Rang drei für die österreichische Equipe im Nationenpreis konnte Stefan Eder am Sonntag auch noch den Grand Prix für sich entscheiden. Und auch sonst gab es beim 3-Sterne-CSIO jede Menge guter Platzierungen.

Zeigten sich in Budapest von ihrer besten Seite: Thomas Frühmann und The Sixth Sense © Michael Rzepa
Zeigten sich in Budapest von ihrer besten Seite: Thomas Frühmann und The Sixth Sense
© Michael Rzepa
„Ein perfektes Wochenende! Besser kann es gar nicht laufen“, zog Thomas Frühmann sichtlich zufrieden Bilanz über die vergangenen drei Tage in Budapest. Schon der Auftakt am Freitag gelang unserem Team bestehend aus Dieter Köfler (K), Anton Martin Bauer (NÖ), Thomas Frühmann (T) und Gerfried Puck (K) nach Maß. Im mit 26.000 Euro dotierten FEI Nations Cup erritten die heimischen Spring-Asse unter elf teilnehmenden Nationen mit insgesamt 16 Fehlerpunkten den erfreulichen dritten Platz. Der Sieg ging an die Mannschaft aus Deutschland (10 FP) vor den Dänen (14 FP).

Großen Anteil an der starken Leistung der Österreicher hatten Thomas Frühmann und sein The Sixth Sense. Das beste heimische Paar blieb in beiden Umläufen über 1,60 m als einziges fehlerfrei. Stark präsentierte sich auch der Niederösterreicher Anton Martin Bauer, der mit Nausica Tame ebenfalls einen fehlerfreien Ritt im zweiten Umlauf verzeichnen konnte.  

„Frühmann und Bauer ist es gelungen den anspruchsvollen Parcours fehlerfrei zu meistern und auch Puck hat eine tolle Leistung gebracht. Generell hat die Mannschaft viel Begeisterung, Ehrgeiz und Kampfgeist gezeigt, ich bin sehr zufrieden. Schon nächste Woche wartet der nächste Nationenpreis auf uns“, gibt Equipechef Thomas die Marschroute für die nächste Zeit vor.

Frühmann und The Sixth Sense in Bestform

Die hervorragende Leistung vom Freitag konnten Thomas Frühmann und The Sixth Sense im Weltcupspringen über 1,50 m am darauffolgenden Tag wiederholen. Mit einem Null-Fehler-Ritt sprang das Paar in der schnellsten Zeit von 37,01 Sekunden auf Rang eins. Und auch Platz zwei ging mit Stefan Eder und Concordija an Österreich, denen nur 79 Hunderstelsekunden auf den Sieg fehlten.
Hat nach den überstandenen Wehwehchen wieder zu seiner alten Spitzenform zurückgefunden: Chilli van Dijk NRW unter seinem Reiter Stefan Eder © Manfred Leitgeb
Hat nach den überstandenen Wehwehchen wieder zu seiner alten Spitzenform zurückgefunden: Chilli van Dijk NRW unter seinem Reiter Stefan Eder
© Manfred Leitgeb

Chilli ist wieder zurück

Es sollte nicht das letzte Mal an diesem Wochenende sein, das die österreichische Hymne erklingen würde. Am Sonntag stand mit dem Grand Prix von Budapest das Highlight des Turnierwochenendes in Ungarn auf dem Programm – und mit Stefan Eder stand wieder einen heimischer Reiter ganz oben auf dem Siegertreppchen. Wie schon am Vortag blieb der Salzburger, der dieses Mal sein Toppferd, den 13-jährigen Schimmelhengst Chilli van Dijk NRW, gesattelt hatte, sowohl im Grundparcours als auch im Stechen fehlerfrei und lieferte mit 39,14 Sekunden obendrein auch noch die schnellste Zeit ab. Fast wäre es sogar ein österreichischer Doppelsieg geworden, doch Martin Bauer und seine elfjährige Nausica Tame kassierten trotz hervorragender Zeit leider einen ärgerlichen Abwurf mit dem sie sich hinter der Französin Caroline Nicolas mit Mozart de Beny (0/0/43,38sec) auf Rang drei platzierten (0/4/40,65 sec).

Ergebnisse Grand Prix of Budapest (Hindernishöhe: 1,60m)

1. Stefan Eder (AUT) - Chilli Van Dijk NRW – 0/0/39,14sec
2. Caroline Nicolas (FRA) - Mozart de Beny – 0/0/43,38sec
3. Anton Martin Bauer (AUT) - Nausica Tame – 0/4/40,65sec
16. Astrid Kneifel (AUT) - Duc de Revel
16. Dieter Köfler (AUT) - Glock's Prince De Vaux

Ergebnisse - CSIO***Big Tour (Hindernishöhe: 1,50m)

1. Thomas Frühmann (AUT) – The Sixth Sense - 0/37.01
2. Stefan Eder (AUT) – Concordija - 0/37,80
3. Andreas Brenner (GER) – Cronos – 0/38,01
8. Anton Martin Bauer (AUT) – Confetti 2

Ergebnisse – FEI Nations Cup (Hindernishöhe: 1,60m)

1. Deutschland (Andreas Brenner, Henrik, Griese, Thorsten Wittenberg, Jan Wernke) – 10 Fehlerpunkte
2. Dänemark (Karina Rie Truelsen, Kim Kristensen, Antoni Tomaszewski, Torben Frandsen) – 14 Fehlerpunkte
3. Österreich (Dieter Köfler, Anton Martin Bauer, Gerfried Puck, Thomas Frühmann) – 16 Fehlerpunkte

Alle Ergebnisse und Informationen zum Turnier finden Sie hier
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