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05.12.2014

Erratum: Injektionslösung T 61 wird auch weiterhin produziert

Wir hatten in der Printausgabe 12/2014 der Pferderevue („Der letzte Weg“) irrtümlich berichtet, dass die Injektionslösung T 61 zukünftig nicht mehr produziert wird. Dr. Sonja Berger von der VUW stellt nun richtig.

Die Injektionslösung T 61 wird auch weiterhin produziert, darf aber ohne vorherige Vollnarkose nicht verwendet werden. © Jürgen Fälchle - fotolia.com
Die Injektionslösung T 61 wird auch weiterhin produziert, darf aber ohne vorherige Vollnarkose nicht verwendet werden.
© Jürgen Fälchle - fotolia.com
"T 61 wird weiterhin am Markt sein, darf aber ohne vorherige Vollnarkose nicht verwendet werden. Das bisher dafür verwendete Barbiturat Thiopental 1g Trockensubstanz in der Durchstichflasche ist es, welches nicht mehr produziert wird. Statt dessen ist nun auch in Österreich Pentobarbital zugelassen (Release), welches vielfach überdosiert ohne T 61 zur Euthanasie verwendet wird. T 61 könnte weiterhin verwendet werden, wenn man die Pferde zuvor mit in der Pferdenarkose gebräuchlichen Medikamentenkombinationen (z. B. Ketamin und Benzodiazepinpräparat) ablegt, dies setzt aber mehr Helfer voraus, als in der Praxis oft zur Verfügung stehen.“