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09.10.2012

Erstes Aufatmen in Köln

Etwas Erleichterung gab es heute erstmals nach der Verhängung einer dreimonatigen Quarantäne wegen eines Falles von Equiner Infektiöser Anämie auf der Galopprennbahn in Köln: Bei keinem der insgesamt 292 auf EIA getesteten Rennpferde hat es bisher einen positiven Befund gegeben.

Auch wenn die Pferde trotz Quarantäne weiterhin trainiert werden - ganz normalen Rennbetrieb wird es trotz der negativen Testergebnisse so bald auf der Kölner Galopprennbahn keinen geben. © William87 - Fotolia.com
Auch wenn die Pferde trotz Quarantäne weiterhin trainiert werden - ganz normalen Rennbetrieb wird es trotz der negativen Testergebnisse so bald auf der Kölner Galopprennbahn keinen geben.
© William87 - Fotolia.com
Dieses Ergebnis hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA) in Münster gestern dem städtischen Veterinäramt mitgeteilt. Die Tests waren notwendig, nachdem bei einem Rennpferd auf der Galopprennbahn die infektiöse Anämie festgestellt worden war. Das betroffene Tier wurde gemäß den Vorschriften entsprechend eingeschläfert um eine weitere Ausbreitung der meist tödlich endenden Krankheit zu verhindern. Außerdem wurde das gesamte Rennbahngelände für mindestens drei Monate unter Quarantäne gestellt.

Trotz der negativen Testergebnisse bleibt die Quarantäne nach den gesetzlichen Bestimmungen auch weiterhin aufrecht, denn die aktuellen negativen Testbefunde besagen lediglich, dass momentan keine Antikörper im Blut der Pferde nachzuweisen sind. Nun heißt es weiter Warten und Hoffen, in drei Monate sollen die 292 Pferde erneut einem Bluttest unterzogen werden. Erst wenn danach kein positiver Befund festgestellt werden kann, darf auch die Quarantäne aufgehoben werden. Solange gelten die bisherigen Regelungen weiter, die unter anderem vorschreiben, dass die Pferde der Galopprennbahn nicht das Gelände verlassen dürfen. Die Sperrung der Rennbahn hatte einen Start der Superstute Danedream im Prix de l'Arc de Triomphe am Sonntag verhindert, für den die Überraschungssiegerin aus dem Vorjahr wieder als Mitfavoritin gegolten hatte.   

Als Ursache für das Auftreten der ansteckenden Blutarmut ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen, wie aktuell auch bei weiteren Fällen in NRW und Rheinland-Pfalz, der Kontakt mit einem infizierten Pferd in einer Tierklinik.
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