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07.05.2013

Erstes Kräftemessen der Fahrer

Im Weltmeisterschaftsjahr der Zweispänner stellten sich die österreichischen Fahrer nach einem intensiven Kadertraining beim CAN Viechtwang erstmals in dieser Saison der starken Konkurrenz. Gleichzeitig diente das Turnier auch zur Sichtung und Qualifikation für die Pony-Weltmeisterschaft.

Überzeugte in der Dressur: Misdee Wrigley-Miller (USA) © Sonja Bauer
Überzeugte in der Dressur: Misdee Wrigley-Miller (USA)
© Sonja Bauer
Misdee Wrigley-Miller aus den USA, die bereits zum dritten Mal am CAN in Viechtwang teilnahm, startete mit zwei Gespannen bei diesem ersten Qualifikationsturnier. Sie überzeugte das Richterkollegium mit ihren Dressuren nachdrücklich und belegte die Ränge eins und zwei. Georg Moser, der ebenfalls zwei Eisen im Feuer hatte, platzierte sich im Bewerb Klasse S Zweispänner auf den Dressurrängen drei und vier.

Gleich ein zweifaches Debüt feierte Thorsten Zarembowicz aus Deutschland. Der Einspännerweltmeister von 2010 war zum einen erstmals beim Viechtwanger Fahrturnier am Start, zum anderen hatte er mit Zeppelin einen Newcomer im Gespann. Zeppelin (Liberator x Theodora von Fabricius), noch im Dezember des vergangenen Jahres als KWPN Zuchthengst erfolgreich im Einsatz, startete am vergangen Wochenende als Wallach seine Sportkarriere - an seiner Seite die österreichische Warmblutstute Babette v. Allanjo (Holsteiner) x Berolina v. Belluno aus der Zucht von Dr. Franz Hummer-Niedermayr.

Die Premiere gelang – Zarembowicz belegte mit diesem Gespann Rang fünf in der Dressur, bei der wetterbedingt der Boden ziemlich tief war. In der Gesamtwertung wurde er schlussendlich mit Babette und Zeppelin Dritter, mit seinem bereits turniererfahrenen Zweispänner kam er auf das Siegerpodest.

Der Samstag brachte einen Marathontag mit Wolken und Sonne – ideales Wetter für den Königsbewerb. Fast 90 Ein-, Zwei und Vierspänner rasten durch die Hindernisse und die Zuschauer bekamen hochkarätigen Fahrsport geboten. Zumindest größtenteils sturzfrei aber zum Glück verletzungsfrei ging der Königsbewerb über die Bühne – und das Gewitter kam erst am Abend. Danke Petrus!

Thorsten Zarembowicz fuhr einen fulminanten Marathon und verwies Georg Moser, der mit seinem zweiten Gespann zu Sturz kam, auf Rang zwei.
Nach Platz eins im Marathon und beim Kegelfahren ging auch der Gesamtsieg der Klasse S Zweispänner auf das Konto von Thorsten Zarembowicz (GER). © Sonja Bauer
Nach Platz eins im Marathon und beim Kegelfahren ging auch der Gesamtsieg der Klasse S Zweispänner auf das Konto von Thorsten Zarembowicz (GER).
© Sonja Bauer

Schwierige Bedingungen beim Kegelfahren

Der Boden beim alles entscheidenden Kegelfahren am Sonntag war nach dem Gewitterregen tief - eine Herausforderung für alle Starter. In der Klasse S blieben im gesamten Starterfeld nur zwei Fahrer fehlerfrei: In der Klasse S Pony Einspänner Stefan Gratz vom veranstaltenden Verein und Peter Schenk in der Klasse S Pony Vierspänner ( Erster Vorarlberger Fahrverein Bregenz) – eine beachtliche Leistung!
Ihm gelang es als einem von nur zwei Fahrern im Kegelfahren der Klasse S fehlerfrei zu bleiben: Peter Schenk vom Ersten Vorarlberger Fahrverein Bregenz © Sonja Bauer
Ihm gelang es als einem von nur zwei Fahrern im Kegelfahren der Klasse S fehlerfrei zu bleiben: Peter Schenk vom Ersten Vorarlberger Fahrverein Bregenz
© Sonja Bauer
Schlussendlich standen alle Sieger und Platzierten fest und das Richterkollegium nahm die Prämierung vor.Thorsten Zarembowicz sicherte sich mit einem Sieg im Kegelfahren in der Klasse S Zweispänner auch den Gesamtsieg vor Georg Moser.

Der Almtaler Reit- und Fahrverein konnte sowohl als Veranstalter als auch mit sportlichen Erfolgen punkten. Das große nationale Fahrturnier mit internationaler Beteiligung ging reibungslos und unfallfrei über die Bühne und die aktiven Fahrer vom veranstaltenden Verein fuhren darüber hinaus großartige Ergebnisse ein.
Die Sieger in der Klasse S Einspänner Pony und Haflinger: Stefan Gratz und Toftegaardens Jolly © Sonja Bauer
Die Sieger in der Klasse S Einspänner Pony und Haflinger: Stefan Gratz und Toftegaardens Jolly
© Sonja Bauer
Stefan Gratz siegte mit seinem Toftegaardens Jolly in der Klasse S Einspänner Pony und Haflinger, Erich Pürstinger mit Steendieks Perfect Mind wurde Fünfter in diesem Bewerb. In der Klasse M Einspänner kam Leopold Wimmer mit Helena auf das Siegerpodest. „Fahrmeister“ Albert Pointl belegte in der Klasse S Zweispänner den hervorragenden vierten Gesamtrang.
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