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22.11.2017

FEI Awards: Isabell Werth zur besten Pferdesportlerin des Jahres gekürt

In Montevideo wurden am Dienstagabend die Preisträger der FEI-Awards 2017 geehrt. Der Award in der Königsklasse „Best Athlete“ ging dabei an Multi-Olympiasiegerin Isabell Werth. Das Nachsehen hatte Österreichs Para-Dressurstar Pepo Puch.

Jury und Publikum wählten die Triple-Europameisterin Isabell Werth zur Reiterin des Jahres. © Tomas Holcbecher
Jury und Publikum wählten die Triple-Europameisterin Isabell Werth zur Reiterin des Jahres.
© Tomas Holcbecher
Über die Titelträger der Awards entschieden zu 50 Prozent die Stimmen des Publikums, zur anderen Hälfte die Stimmen der Jury. Diese bestand in diesem Jahr aus dem FEI-Präsidenten Ingmar De Vos, dem Marketing-Chef des Uhrenherstellers und FEI-Hauptsponsors Longines, Juan-Carlos Capelli, dem Olympiasieger im Springreiten, Nick Skelton, dem Präsidenten der Marokkanischen Reiterlichen Vereinigung und 2016 Gewinner eines FEI-Awards, Prinz Moulay Abdellah Alaoui, sowie Lisa Roskens (USA), Direktorin des Organisationskomitees des Weltcup-Finales in Omaha (USA) 2017.

Die meisten Stimmen in der Kategorie „Best Athlete“ konnte dabei Isabell Werth für sich verbuchen. Die x-fache Goldmedaillengewinnerin setzte sich gegen ihre Landsfrau und Vielseitigkeits-Europameisterin Ingrid Klimke, EM Goldmedaillengewinner Peder Fredricson sowie den österreichischen Paralympics-Sieger Pepo Puch durch. Für Puch war es bereits die zweite Nominierung für einen FEI-Award in Folge. Leider ging der Steirer bei der Preisverleihung in Montevideo wie schon im Vorjahr leer aus.

Die weiteren Preise gingen an Harry Allen (Longines Rising Star Award), Irlands nächstes großes Springtalent der Familie Allen, den Briten Alan Davies, Star-Groom im Team von Carl Hester und Charlotte Dujardin (FEI Best Groom Award), der Inder Manoj Jalan (Solidarity Award) für sein Projekt „Retraining of Racehorses“, das aus ausgedienten Rennpferden Reitpferde macht, sowie die Australierin Emma Booth (Against All Odds Award), die sich nur drei Jahre nach einem Verkehrsunfall, bei dem sie sich eine Querschnittslähmung zuzog, erfolgreich für die paralympischen Spiele in Rio qualifizieren konnte.

PM/ps