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16.11.2011

FEI Awards 2011 fest in Frauenhand

Anlässlich der FEI Generalversammlung in Rio de Janeiro erhielten am vergangenen Montag fünf Frauen den FEI Award für ihre herausragenden Verdienste im und rund um den Reitsport. Adelinde Cornelissen wurde nach ihren zwei Goldmedaillen bei der diesjährigen Dressur-EM in Rotterdam als beste Reiterin geehrt.

Adelinde Cornelissen erhielt die Auszeichnung "Reem Acra Best Athlete" © Leanjo de Koster/FEI
Adelinde Cornelissen erhielt für ihre Erfolge in der heurigen Saison die Auszeichnung "Reem Acra Best Athlete".
© Leanjo de Koster/FEI
Damit nimmt für die Niederländerin die Saison 2010/2011, die mit dem Sieg des FEI Weltcups begann und in EM-Doppelgold gipfelte, ein glanzvolles Ende.

Die Französin Sorraya Ourrais erhielt den “Development Award” für ihr Engagement, den Pferdesport in Kambodia, der während des Terrorregimes der Roten Khmer in den 1970er Jahren seinen Niedergang fand, wieder aufleben zu lassen.

Der Award für den besten Pfleger/die beste Pflegerin ging an Alice Gaillard aus Frankreich, die seit über 50 Jahren Pferde von Top-Vielseitigkeitsreitern aber auch aus dem Nachwuchsbereich betreut.
 
Meg Wade erhielt den “Against all Odds Award (allen Widrigkeiten zum Trotz)“. Die Australierin war bis zu ihrem Reitunfall im Jahr 2009 eine der führenden Reiterinnen im internationalen Distanzsport. Bei ihrem Sturz erlitt sie ein Schädel-Hirn-Trauma, das eine schwerwiegende Amnesie zur Folge hatte. Nach fast neunmonatiger Reha sitzt Wade mittlerweile wieder im Sattel. Im Oktober nahm sie an einem Prominentenrennen über 5 Kilometer anlässlich der Australischen Distanzreitermeisterschaften teil.

Als großes Nachwuchstalent wurde Nina Lamsam Ligon mit dem "HSBC Rising Star Award" ausgezeichnet. Die in den USA lebende Thailänderin machte in der Vielseitigkeit auf sich aufmerksam und gilt in ihrem Land als ehemals erste weibliche und jüngste Reiterin der thailändischen Eventer-Equipe als große Inspiration für den Reitsport.

"Reiten gehört zu den wenigen Sportarten, bei denen Männer und Frauen gleichgestellt sind. Darauf sind wir sehr stolz. Die Errungenschaften, die Hingabe, Entschlossenheit und der Mut unserer diesjährigen Gewinnerinnen waren herausragend unter den Nominierungen – männlich und weiblich – die wir erhalten haben. Adelinde, Alica, Nina, Meg und Soraya sind Vorbilder und Inspiration für die gesamte Welt des Pferdesports“, unterstrich FEI Präsidentin Prinzessin Haya die Leistungen der Preisträgerinnen.

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