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30.04.2014

FEI Präsidentschaft: Delegierte machen Weg frei für Hayas dritte Runde

103 zu 3 Stimmen – mit diesem überwältigenden Votum sprachen sich die nationalen Verbände im Rahmen der außerordentlichen Generalversammlung in Lausanne am Dienstag für eine Änderung der Statuten aus und ebneten Prinzessin Haya damit den Weg für eine weitere Amtszeit als Präsidentin des internationalen Pferdesportverbandes.

Prinzessin Haya bint al Hussein darf auf eine dritte Amtszeit als Präsidentin des Internationalen Pferdesportverbandes FEI hoffen. © Germain Arias Schreiber / FEI
Prinzessin Haya bint al Hussein darf auf eine dritte Amtszeit als Präsidentin des Internationalen Pferdesportverbandes FEI hoffen.
© Germain Arias Schreiber / FEI
Drei Amstzeiten à vier Jahre kann eine FEI-Präsidentschaft nun also wieder andauern. Dabei war es Prinzessin Haya selbst, die als eine ihrer ersten Amtshandlungen im Jahr 2006 eine Beschränkung auf maximal Legislaturperioden veranlasst hatte. Doch die nationalen Verbände wollen ihre Präsidentin nicht ziehen lassen. Bereits bei der Generalversammlung im vergangenen November wurde der Ruf nach einer Änderung der Statuten laut, die der 39-Jährigen eine dritte Runde an der Spitze der FEI ermöglichen sollte. Die außerordentliche Generalversammlung im Rahmen des FEI Sport Forums setzte diese Reform nun in die Tat um. Lediglich drei der 106 Landesverbände stimmte gegen eine Änderung: Die Niederlande, die Schweiz und Liechtenstein, dessen Verband durch die Schweiz vertreten wird. Die Eidgenossen haben mit Pierre E. Genecand einen eigenen Kandidaten für die Präsidentschaft im Visier. Ob sich der frühere Chef des Genfer CSI aber tatsächlich aufstellen lassen wird, ist angesichts des klaren Votums für Prinzessin Haya derzeit noch unklar.

Auch wenn sich die Präsidentin im September des Vorjahres noch deutlich gegen eine dritte Amtszeit ausgesprochen hatte, scheint sie dank der Überzeugungsarbeit ihrer nationalen Verbände heute nicht mehr ganz so abgeneigt zu sein, weiter vier Jahre im Amt zu verbleiben: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass Sie mir die Möglichkeit auf eine dritte Amtszeit als Präsidentin der FEI geben. Ich möchte mich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht weiter dazu äußern, denn ich bin überzeugt, dass es auch noch andere Kandidaten geben wird, und ich glaube, sie sollten ebenfalls eine Chance erhalten. Trotzdem können Sie auf mein Engagement zählen“, hält sich die Zweitfrau von Scheich die Möglichkeit zur Wiederkandidatur offen. Eine offizielle Bewerbung muss Haya – ebenso wie andere Kandidaten – bis Anfang Juni einreichen. Die endgültige Wahl findet anlässlich der Dezember-Generalversammlung in Dubai statt.
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