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01.03.2017

FEI zieht Schwierigkeitsgrad in der Para-Dressur an

Im EM-Jahr 2017 erwartet die Para-Dressurreiter einige Neuerungen. Seit Jänner haben die Grades neue Namen - und auch bei den Dressuraufgaben gibt es Veränderungen.

Pepo Puch und Fontainenoir (vormals Grade Ib) starten beim CHI in Doha von 2. bis 4. März zum ersten Mal im neuen Grade II. © Jon Stroud/FEI
Pepo Puch und Fontainenoir (vormals Grade Ib) starten beim CHI in Doha von 2. bis 4. März zum ersten Mal im neuen Grade II.
© Jon Stroud/FEI
Nach den Spielen in Rio 2016 steht für die Para-Dressurreiter auch heuer wieder ein Championat auf dem Terminkalender. Ende August geht es zu den Europameisterschaften ins schwedische Göteborg, wo auch die Vierspännerfahrer, Spring- und Dressurreiter um Titel und Medaillen kämpfen werden. Für die Para-Sportler bringt 2017 neben der Multi-EM auch einige Neuerungen: die Neubenennung der Grades und überarbeitete Dressuraufgaben.

Grades von I bis V

Im Para-Dressursport werden die Reiter nach dem Schweregrad ihrer Behinderung in verschiedene Grades eingeteilt. Diese reichten bisher von I bis IV, wobei der Grade I für die Reiter mit den schwersten Beeinträchtigungen in die Kategorie a und b unterteilt war. Seit Jänner 2017 gibt es nun fünf Grades. Aus Ia und Ib wird I und II, aus II wird III, aus III IV und aus IV V.

Dressuraufgaben werden anspruchsvoller

Gravierender als die bloße Namensänderung der Grades fallen die Neuerungen im Bereich der Dressuraufgaben aus. In allen Grades wurde die Schwierigkeit angezogen. „Die Aufgaben sind sehr viel technischer geworden und sind insgesamt schwerer zu reiten“, schildert die deutsche Equipechefin Britta Bando ihre ersten Eindrücke.  Insgesamt werde mehr Wert auf Durchlässigkeit gelegt, hinzu kämen viele Übergänge, viele Volten und Wendungen, bei denen es vor allem auf die korrekte Stellung und Biegung ankäme.

Dass die FEI die Latte in der Para-Dressur mit den neuen Aufgaben höher legt, findet Österreichs Para-Referentin Dr. Eva Maria Bachinger durchaus gerechtfertigt. „Manche Aufgaben waren bisher auch einfach zu leicht. Die Schwierigkeiten, die jetzt dazukommen, sind machbar“, so Bachinger im Gespräch mit der Pferderevue. Für Österreichs Paradressur-Team rund um Multichampion Pepo Puch sieht sie keine großen Probleme. „Ich denke, unsere Reiter werden mit den neuen Aufhaben keine Probleme haben. Wir sind gut aufgestellt.“

Einen ersten Testlauf wagt Pepo Puch bereits am kommenden Wochenende. Beim CHI in Doha wird sich der Paralympics-Goldmedaillengewinner von Rio und London mit seinem zwölfjährigen Oldenburgerwallach Fontainenoir den neuen Anforderungen ein erstes Mal unter Turnierbedingungen stellen. Im Vorjahr feierte das Duo im mondänen Al Shaqab Equestrian Center mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen einen gelungenen Start in die Saison, die mit Gold und Silbe rbei den Paralympics in Rio den perfekten Ausklang nehmen sollte.

ps