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19.02.2013

FN startet bundesweite Petition gegen Pferdesteuer

Die Diskussionen um die Einführung der Pferdesteuer in verschiedenen deutschen Gemeinden reißen nicht ab. Unter Federführung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung rufen die deutschen Pferdesport- und Zuchtverbände zu einer großen Protestaktion gegen die Pferdesteuer auf.

Mit einer bundesweiten Online-Petition soll gezielt gegen die Pferdesteuer angegangen werden. © Foto-Biene - Fotolia.com
Mit einer bundesweiten Online-Petition soll gezielt gegen die Pferdesteuer angegangen werden.
© Foto-Biene - Fotolia.com
Mitte Dezember hat als erste Kommune in Deutschland die nordhessische Kleinstadt Bad Sooden-Allendorf eine Satzung zur Erhebung der Pferdesteuer beschlossen. Wenig später folgte mit Kirchheim die nächste hessische Gemeinde. Weitere Städte und Gemeinden wollen sich in Kürze für die Abgabe entscheiden, andere prüfen sie aktuell.

Eine Petition an Deutschlands Städte und Gemeinden soll die drohende Einführung der Pferdesteuer verhindern. Konkret adressiert wird sie an die Interessenvertretungen der Kommunen, den Deutschen Städtetag (Großstädte und kreisfreie Städte) und den Deutschen Städte- und Gemeindebund (kreisangehörige Städte und Gemeinden). Ihre Stimme können Pferdefreunde sowohl in einem Onlineverfahren als auch auf Unterschriftenlisten abgeben. „Wir wollen viele Tausend Reiter und Pferdefreunde mit dieser Petition mobilisieren. Denn wir alle wissen, wie ungerecht die Pferdesteuer ist und welch gravierende Auswirkungen sie auf unseren Sport, auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen und Betrieben und auf die Zucht und Haltung von Pferden und Ponys hätte“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach.

Der Zeitraum der Petition wurde auf 20. Februar bis 31. März festgelegt, da publikumsintensive Veranstaltungen wie die Equitana, Weltmesse des Pferdesports in Essen, mit vielen Tausend Besuchern für die Unterschriftensammlung herangezogen werden können. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben über 15.000 Pferdefreunde mit ihrer Online-Unterschrift ihre Abneigung gegen die neue Abgabge Ausruck verliehen. Wer das Online-Verfahren nicht nutzen möchten, kann bis 31. März auch auf Unterschriftenlisten gegen die Pferdesteuer votieren. Teilnehmer werden gebeten, diese Listen an die FN zu schicken oder zu faxen: Deutsche Reiterliche Vereinigung, Freiherr-von-Langen-Straße 13, 48231 Warendorf, Fax: 02581-6362594.

FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach: „Ich appelliere an alle, die Listen im Reitstall, bei Züchtern, im Freundes- und Familienkreis zu verteilen. Je mehr Unterschriften gesammelt werden, desto erfolgversprechender ist die Petition“. Die Pferdesport- und Pferdezuchtverbände hoffen jetzt auf die Solidarität aller Pferdefreunde. Auch wenn die Pferdesteuer in einigen Regionen Deutschlands derzeit (noch) kein aktuelles Thema ist, so kann die Petition dazu beitragen, dass Diskussionen gar nicht erst aufkommen.

Hier geht's zur Online-Petition.

Quelle
Servus TV AD bis 07.12.2017