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28.10.2011

FN wird Blood-Rule nun doch nicht zustimmen

In einer Presseerklärung gab die Deutsche Reiterliche Vereinigung bekannt, der neuen Blut-Regel der FEI nun doch nicht zustimmen zu wollen. Man habe die kritischen Reaktionen aus den eigenen Reihen unterschätzt, heißt es.

Das hätte wohl kaum einer gedacht: Weil die geplante Zustimmung der FN zu dem als "Blood Rule" bekannten Zusatzparagraphen des FEI-Reglements auf ungewöhnlich starke Kritik auch in den eigenen Reihen stieß, entschied sich die Führung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung nun kurzerhand um.

„Natürlich will niemand ein verletztes Pferd im Wettbewerb sehen, darüber sind sich alle einig. Dennoch stand der Vorwurf im Raum, dass der Verband den Tierschutz auf Championaten weniger achtet als im normalen nationalen und internationalen Turniersport. Dass dieser Eindruck entstanden ist, bedauern wir sehr", bringt Generalsekretär Soenke  Lauterbach den Sachverhalt auf den Punkt.

Die vielen Vorbehalte von Turnierrichtern, Tierärzten, Ausbildern, Pferdesportlern und Persönlichen Mitgliedern der FN gegen die geplante Reglementänderung der FEI waren deshalb Anlass, dass die FN ihre Position noch einmal überdacht hat. Lauterbach erläutert: „Wir nehmen die Kritik aus unseren eigenen Reihen sehr ernst und werden jetzt im Vorfeld der FEI-Generalversammlung versuchen, die Beschlussvorlage zum Dressurreglement vom Tisch zu bekommen.“

Nun bleibt zu hoffen, dass noch weitere Landesverbände dem deutschen Vorbild folgen und die leidige Diskussion um die Legitimierung von Blut im Pferdemaul während eines Championats bald für immer unter dem Kapitel "peinliche Ausrutscher" abgelegt werden kann.
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