Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
HV Polo Skyscraper
  • HV Polo  HV Polo
13.09.2015

Fabriano sichert Japan Olympiaticket

So traurig es für Renate Voglsang war, ihren langjährigen Erfolgspartner Fabriano abgeben zu müssen, so glücklich ist die japanische Dressurequipe über dessen Erwerb. Immerhin ist es dem dunkelbraunen Hengst zu verdanken, dass die Asiaten das letzte verbliebene Team-Ticket für die Olympischen Spiele in Rio ergattern konnten.

Ein sechster Platz von Fabriano und Masanao Takahashi bei der Peterhof Dressur Gala sicherte der japanischen Equipe den letzten verbleibenden Team-Platz für die Olympischen Spiele in Rio 2016. © FEI/Karl-Heinz Freiler
Ein sechster Platz von Fabriano und Masanao Takahashi bei der Peterhof Dressur Gala sicherte der japanischen Equipe den letzten verbleibenden Team-Platz für die Olympischen Spiele in Rio 2016.
© FEI/Karl-Heinz Freiler
Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus. Lediglich 0,06 Prozent gaben den Ausschlag für das japanische Team, das sich bei der Olympiaqualifikation im Rahmen der Peterhof Dressur Gala gegen die einzig konkurrierende Equipe aus Südafrika durchsetzen konnte. Insgesamt erhielt das Team aus Asien 200,58 Prozentpunkte, die südafrikanischen Dressurreiter lagen mit 200,52 nur einen Hauch dahinter.

„Wir sind sehr glücklich“, gab der japanische Chef d’Equipe Shinichi Terui zu Protokoll. „Die Südafrikaner hatten sehr gute Pferde und bei uns war viel Druck drauf, als der letzte Reiter ins Viereck ging.“ Dieser letzte Reiter war Masanao Takahashi – ausgerechnet jener Mann, der erst im Februar mit dem 16-jährigen Florestan-Sohn Fabriano Österreichs zweiterfahrenstes Championatspferd erworben hatte. Der dunkelbraune Hengst war unter seiner Ausbilderin und Reiterin Renate Voglsang zwei Europameisterschaften, Weltreiterspiele sowie die Olympischen Spiele 2012 unter rot-weiß-roter Flagge gelaufen. 2016 wird Fabriano – wenn alles nach Plan läuft – zum zweiten Mal in seiner Karriere olympische Luft schnuppern, dafür sorgten seine 68,66 Prozent, mit der der ganggewaltige Hengst dem japanischen Team schließlich das verbliebene Ticket für Rio sicherte.

Für Japan hat dieser Olympiastartplatz eine ganz besondere Bedeutung im Blick auf die Spiele im Jahr 2020. Dann wird man nämlich selbst olympischer Gastgeber sein.
  • Das könnte Sie auch interessieren