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15.09.2013

Favoritensiege für Vici Max-Theurer und Pepo Puch am Gutenhof

Vom 13. bis 15. September war der Gutenhof in Himberg (NÖ) Austragungsort der Staatsmeisterschaften Dressur und Para-Dressur, die mit klaren Favoritensiegen endeten. Während Vici Max-Theurer auf Eichendorff zu ihrem elften Titel in Folge ritt, führte in der Paradressur kein Weg vorbei an Olympia- und EM-Star Pepo Puch.

Elf Titel in Folge - Vici Max-Theuer bleibt auch 2013 die unangefochtene Nr. 1 des heimischen Dressursports. © www.scan-pictures.net
Elf Titel in Folge - Vici Max-Theuer bleibt auch 2013 die unangefochtene Nr. 1 des heimischen Dressursports.
© www.scan-pictures.net
Im Jahr 2003 hieß die Österreichische Staatsmeisterin in der Dressur erstmals Victoria Max-Theurer. 2013 holte sich die junge Achleitnerin bereits zum elften Mal in Folge ihre Meisterschaftsschärpe ab und bewies damit eindrucksvoll ihre Vormachtstellung in der österreichischen Dressur

Am Gutenhof in Himberg setzte Vici auf ihren bereits bewährten Staatsmeisterschaftspartner Eichendorff, mit dem sie zuvor 2010 und 2012 zum Sieg geritten war. Und auch diesmal erwies sich das Duo als unschlagbar. Den souveränen 72,87 Prozent im Grand Prix am Samstag folgten am Sonntag überragende 77,50 Prozent in der Kür. Mit gesamt 150,37 Punkten machte das Paar Titel Nummer elf perfekt. „77,50 Prozent - Ich weiß gar nicht, ob Eichendorff und ich jemals so eine hohe Wertung in der Kür erreicht haben. Er war voller Power, wusste schon immer genau wo es hingeht. Es hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Österreichs Dressur-Dominatorin über ihren erneuten Erfolg.

Knappe Entscheidung um Platz zwei

Während Vici Max-Theuerer ungefährdet an der Spitze ritt, war das Duell um den Vizemeistertitel heiß umkämpft. Mit 70,62 Prozent nahm EM-Reiterin Karin Kosak im Sattel von Lucy’s Day (St) nach dem Grand Prix am Samstag Kurs auf Rang zwei, doch auch Belinda Weinbauer (B) und Debut Dallas lagen mit 69,83 Prozent noch in Silber-Reichweite. Am Sonntag hatte dann die Burgenländerin die Nase vorne. 73,33 Prozent erhielt Weinbauer für ihre Kür und positionierte sich damit auf Rang zwei hinter Vici Max-Theuer. Doch das reichte nicht, um Karin Kosak noch den Vizemeistertitel abspenstig zu machen. Trotz eines Fehlers in den Galoppwechseln brachte es das steirische Duo auf 72,83 Prozent und rettete sich schlussendlich mit hauchdünnem 0,29 Prozent-Vorsprung auf Rang zwei in der Gesamtwertung. „Es war trotz Patzer in den Einerwechseln unser Kür-Highscore. Ich bin sehr glücklich, dass ich nach Bronze im Vorjahr nun Silber holen konnte“, resümierte die frischgebackene Vizemeisterin Karin Kosak zufrieden. Und auch Belinda Weinbauer konnte über ihre Platzierung nicht klagen: „Ich freue mich, dass Dallas so fit und so gut drauf war. Wir kamen ohne Erwartungen auf eine Medaille auf den Gutenhof, dass es jetzt so knapp wurde, ist unglaublich.“

Meisterschaftstriumph für Pepo Puch

Noch deutlicher als in der Dressur der Allgemeinen Klasse fiel die Meisterschaftsentscheidung in der Para-Dressur aus. Und das, obwohl Olympiasieger und Doppel-EM-Gold-Gewinner Pepo Puch am Gutenhof nicht auf seine bewährte Championatspartnerin Fine Feeling setzte, sondern auf sein Nachwuchspferd Grandezza. Doch auch im Sattel der erst sechsjährigen Fuchsstute von Giovanni dominierte der Steirer das Feld nach Belieben. Überragenden 78,80 Prozent im Team Test folgten souveräne 75,46 Prozent im Idividual Test und brachten den Steirer (Grade Ib) mit gesamt 154,26 Punkten überlegen in Front. Der Vizemeistertitel ging ebenfalls in die Steiermark: Puchs EM-Kollege Bernd Brugger (Grade 3) brachte es im Sattel seines De Niro-Sohnes Denigo auf gesamt 141,01 Punkte und sicherte sich damit Meisterschaftssilber, Bronze holte der Kärntner Michael-Martin Knauer (Grade Ia) auf Contessa mit 140,042 Punkten.

Nachwuchsmeistertitel für Valenta, Porsche, Ahorner und Urbanowitz

Neben den ÖSTM der Allgemeinen Klasse wurden auch die ÖM der Junioren, Jungen Reiter, Jugend und Ponyreiter gekürt. Bei den Jungen Reitern ging der Titel an den Niederösterreicher Oliver Valenta im Sattel seines EM-Pferdes Valenta’s Rivel. Dahinter platzierten sich Lea-Elisabeth Pointinger (NÖ) mit Gino und Florian Lorenz (St) mit Luigi auf den Plätzen zwei und drei. In der Klasse der Junioren setzte sich die junge Salzburgerin Diana Porsche (Porsche’s Eloy) vor Florentina-Gisi Lorent (St) mit Sir Anthony und Kristina Sober (W) mit Perfect Illusion durch.

Nach Wien ging die Meisterschaftsschärpe in der Jugend. Nicola Luise Ahorner und ihr Robbespiere holten mit zwei gelungenen Ritten souverän Gold vor ihren beiden niederösterreichischen Konkurrentinnen Laura Rehberger (Carpe Diem) und Verena Gosch (Samba Queen). Neue Österreichische Pony-Dressurmeisterin ist die Tirolerin Sandrine Urbanowitz. Sie behauptete sich im Sattel von The Mickle’s Motion ganz knapp gegenüber Victoria Wurzinger auf Sappori. Pony-Bronze holte Nicole Luise Ahorner mit Dornik’s Dream.

ORF Sport Plus überträgt

Eine Zusammenfassung der ÖSTM am Gutenhof wird auf dem heimischen Spartenkanal auf ORF Sport Plus übetragen. Der geneua Sendetermin ist derzeit jedoch noch nicht bekannt.

Österreichische Staatsmeisterschaft Dressur

1. Victoria Max-Theurer (OÖ), Eichendorff – Grand Prix: 72,87 Prozent | Kür: 77,50 | Gesamt 150,37
2. Karin Kosak (St), Lucy’s Day – 70,62 | 72,83 | 143,45
3. Belinda Weinbauer (B), Debut Dallas 69,83 | 73,33 | 143,16

Österreichische Staatsmeisterschaft Para-Dressur

1. Pepo Puch (St), Grandezza P  – 78,8 Prozent | 75,460 Prozent | Gesamt 154,260
2. Bernd Brugger (St), Denigo – 69,912 | 71,098 | 141,010
3. Michael-Martin Knauder (K) – 69,420 | 70,652 | 140,072

Österreichische Meisterschaften Junge Reiter (19 bis 21 Jahre)

1. Oliver Valenta (NÖ), Valenta’s Rivel – 71,97 | 73,60 | 145,57
2. Lea-Elisabeth Pointinger (NÖ), Gino 333 – 70,75 | 71,54 | 142,29
3. Florian Lorenz (St), Luigi 14 – 67,76 | 68,64 | 136,40

Österreichische Meisterschaften Junioren (15 bis 18 Jahre)

1. Diana Porsche (S), Porsche’s Eloy – 71,04 | 71,93 | 142,97
2. Florentina-Gisi Lorenz (St), Sir Anthony 3 – 69,69 | 70,75 | 140,44
3. Kristina Sober (W), Prefect Illusion SJP – 66,94 | 69,56 | 136,50

Österreichische Meisterschaften Jugend (11 bis 14 Jahre)

1. Nicola Louise Ahorner (W), Robbespiere – 69,14 | 68,95 | 138,09
2. Laura Rehberger (NÖ), Carpe Diem 2 – 64,38 | 66,32 | 130,70
3. Verena Gosch (NÖ), Samba Queen – 66,10 | 64,47 | 130,57

Österreichische Meisterschaften Pony (Reiter bis max. 16 Jahre)

1. Sandrine Urbanowicz (T), The Mickle’s Motion – 69,67 | 70,43 | 140,10
2. Victoria Wurzinger (W), Sappori – 69,29 | 70,60 | 139,89
3. Nicola Louise Ahorner (W), Dornik’s Dream – 65,58 | 67,35 | 132,93
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