Die Entwöhnung von der Mutter ist für Pferdefohlen eine sehr belastende Zeit. Ein Team von der Vetmeduni Vienna hat diese Phase im Leben junger Pferde genauer untersucht und kam zu überraschenden Ergebnissen. So sind die jungen Tiere extremem Stress ausgesetzt, egal, auf welche Weise die Trennung passiert. Verbringen die Fohlen diese Zeit jedoch in der Gesellschaft vertrauter Stuten, werden sie mit der Situation am besten fertig.
Geboren zu werden, gilt als stressigstes Erlebnis überhaupt, so eine verbreitete Überzeugung. Das Entwöhntwerden von der Mutter, in der Pferdezucht als Absetzen bezeichnet, ist für den Nachwuchs jedoch kaum angenehmer. Menschenkinder gewöhnen sich allmählich daran, dass die Mama mehr Abstand sucht, und bei vielen Tieren ist dies wahrscheinlich ähnlich. Die Art, wie die Trennung konkret abläuft, kann jedoch dramatische Auswirkungen darauf haben, wie gut der Nachwuchs mit dem Schock fertig wird. Dass das zumindest für Pferde gilt, konnte ein Team um Christine Aurich vom Graf-Lehndorff-Institut der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) in einer neuen Studie zeigen.
In freier Wildbahn dauert die Entwöhnungsphase ungefähr ein Jahr lang. Es geht Schritt für Schritt: Die Mütter wehren die Fohlen zuerst schwach, später immer stärker ab, wenn sie saugen wollen, und produzieren zudem immer weniger Milch. So muss sich der Nachwuchs vermehrt um andere Nahrung bemühen. Diese langwierige Prozedur steht in starkem Kontrast dazu, wie Fohlen in der Obhut des Menschen von ihren Müttern entwöhnt werden. Dies geschieht in der Regel nämlich abrupt, zudem sind die Fohlen beim Absetzen deutlich jünger als ihre wilden Artgenossen. Den Jungtieren wird so sowohl ihre wichtigste Nahrungsquelle als auch der mütterliche Schutz auf einen Schlag entzogen.
Mit dem steigenden Bemühen um das Wohlbefinden von Tieren wurden im Gegensatz dazu jüngst auch sanftere Methoden für das Absetzen von Fohlen eingeführt. Dennoch gibt es noch wenig Forschung darüber, ob die neuen Trennungspraktiken die Situation für die Fohlen auch tatsächlich verbessern. Nun wurde untersucht, wie verschiedene Methoden des Absetzens das Stressniveau von Fohlen beeinflussen.
Geboren zu werden, gilt als stressigstes Erlebnis überhaupt, so eine verbreitete Überzeugung. Das Entwöhntwerden von der Mutter, in der Pferdezucht als Absetzen bezeichnet, ist für den Nachwuchs jedoch kaum angenehmer. Menschenkinder gewöhnen sich allmählich daran, dass die Mama mehr Abstand sucht, und bei vielen Tieren ist dies wahrscheinlich ähnlich. Die Art, wie die Trennung konkret abläuft, kann jedoch dramatische Auswirkungen darauf haben, wie gut der Nachwuchs mit dem Schock fertig wird. Dass das zumindest für Pferde gilt, konnte ein Team um Christine Aurich vom Graf-Lehndorff-Institut der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) in einer neuen Studie zeigen.
In freier Wildbahn dauert die Entwöhnungsphase ungefähr ein Jahr lang. Es geht Schritt für Schritt: Die Mütter wehren die Fohlen zuerst schwach, später immer stärker ab, wenn sie saugen wollen, und produzieren zudem immer weniger Milch. So muss sich der Nachwuchs vermehrt um andere Nahrung bemühen. Diese langwierige Prozedur steht in starkem Kontrast dazu, wie Fohlen in der Obhut des Menschen von ihren Müttern entwöhnt werden. Dies geschieht in der Regel nämlich abrupt, zudem sind die Fohlen beim Absetzen deutlich jünger als ihre wilden Artgenossen. Den Jungtieren wird so sowohl ihre wichtigste Nahrungsquelle als auch der mütterliche Schutz auf einen Schlag entzogen.
Mit dem steigenden Bemühen um das Wohlbefinden von Tieren wurden im Gegensatz dazu jüngst auch sanftere Methoden für das Absetzen von Fohlen eingeführt. Dennoch gibt es noch wenig Forschung darüber, ob die neuen Trennungspraktiken die Situation für die Fohlen auch tatsächlich verbessern. Nun wurde untersucht, wie verschiedene Methoden des Absetzens das Stressniveau von Fohlen beeinflussen.






