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27.10.2016

Freispringchampionat: Stutensiege am laufenden Band

Das 14. Freispringchampionat in Stadl-Paura brachte am Nationalfeiertag gleich neun neue Champions hervor. Oder besser Championessen. Denn bis auf eine Ausnahme gingen die Titel bei den österreichischen Pferden an Stuten.

Galaxy PZW von Alibi/Fire van de Heffinck, Siegerin in der Klasse der dreijährigen österreichischen Warmblutpferde bei der 14. Auflage des Freispringchampionats in Stadl-Paura © TEAM MYRTILL
Galaxy PZW von Alibi/Fire van de Heffinck, Siegerin in der Klasse der dreijährigen österreichischen Warmblutpferde bei der 14. Auflage des Freispringchampionats in Stadl-Paura
© TEAM MYRTILL
Die Tageshöchstnote der Pferde mit A_ erzielte Galaxy PZW in der Klasse der Dreijährigen. Die Tochter des Alibi aus einer Fire-van-de-Heffinck-Mutter überzeugte die Jury in den Bereichen Technik (8,8) Vermögen (9) und Gesamteindruck (9) gleichermaßen. Mit einer Gesamtnote von 26,8 war der Stute aus der Zucht und dem Besitz von Andreas Wessely (Horitschon) der Sieg nicht zu nehmen.

Beste bei den Vierjährigen wurde die Chopin-Tochter Dessa. Sie führte mit 26,6 Punkten insgesamt für Technik (9), Vermögen (9,1) und Gesamteindruck (8,5) einen Stuten-Dreifachsieg an.

Etwas unter den Vorjahresergebnissen blieben die Kandidaten in der Klasse der Zweijährigen. Hier setzte sich Clara KES durch, eine Tochter des Chap II, 2012 Reserve-Körsieger des Oldenburger Springpferdezuchtverbands. Die Stute aus dem Besitz von Anna Maria Blaschek (Bürmoos) lieferte in allen drei Bewertungskriterien eine 8,3 und schloss mit gesamt 24,90 Punkten hauchdünn vor dem Stationär-Sohn Samu von P. (24,80).

Einen Stutensieg gab es auch bei den Reitponys. St. Why not Wilma von St. Monte Cassini führte ihre Klasse überlegen mit 26 Punkten an, wobei sie insbesondere mit ihrem überragenden Vermögen (9,5) beeindruckte.

Baracuda heißt der neue Freispringchampion bei den Haflingern. Der niederösterreichische Blondschopf von Burberry aus der Moonshine, gezüchtet von Harald Tauber (Großenzersdorf,) sackte mit einem Gesamtergebnis von 26 Punkten den Sieg ein. Seine Besitzerin, Andrea Baltacis, hatte an diesem Tag allerdings gleich doppelt Grund zur Freude, denn auch der zweite Platz in dieser Abteilung ging auf ihr Konto. Solist von Skorpion aus der Fiesta musste sich mit 25,50 Gesamtpunkten nur knapp seinem Stallkollegen geschlagen geben.

Vier Champions für Gestüt Trieblhof

Erstmals durften heuer auch Pferde österreichischer Züchter mit ausländischer Registrierung am Freispringchampionat teilnehmen. Für diese insgesamt zwölf Pferde gab es eine eigene Abteilung, unterteilt in drei Alterklassen. Überragend präsentierte sich hier der zweijährige Bueno aus der Zucht und dem Besitz der Familie Kriegler (Schwarzau). Der Sohn des Oldenburger Spitzenvererbers Balou de Rouet punktete auf ganzer Linie, kassierte jeweils eine 9,6 für Technik und Vermögen sowie eine 9,3 für den Gesamteindruck. Seine 28,5 Gesamtpunkte waren gleichzeitig der Tageshöchstwert des 14. Freispringchampionats.

Auch die Champions bei den drei- und vierjährigen ausländisch registrierten Pferde kommen von Gestüt Trieblhof. Escada von Casall/C Indoctro sicherte sich mit 27,6 Punkten die Siegerschleife bei den Vierjährigen, in der Klasse der Dreijährigen, in der nur zwei Starter gemeldet waren, gab es ein Stallduell zwischen Cullen (von Catoki) und Caristo (von Casall) das mit Punktegleichstand (26,70) und einer Siegteilung endete.

ps
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