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30.10.2013

Freispringchampionat in Stadl-Paura

44 österreichische Hengste, Wallache und Stuten zeigten am 26. Oktober ihr Parcourstalent in der Freispringgasse in Stadl-Paura. Drei Sieger wurden von der Jury ermittelt.

Das Urteil der Jury beim Freispringchampionat in Stadl-Paura: Die Qualität der österreichischen Pferdezucht wird jedes Jahr besser! © Miriam Tilly
Das Urteil der Jury beim Freispringchampionat in Stadl-Paura: Die Qualität der österreichischen Pferdezucht wird jedes Jahr besser!
© Miriam Tilly
Bereits zum elften Mal organisierten die Veranstalter Wolfgang Stürzlinger und Christian Großholzner das Freispringchampionat in Stadl-Paura und lobten besonders die herausragende Qualität der Pferde in diesem Jahr. So manche Karriere unserer erfolgreichen Springpferde begann bereits beim österreichischen Freispringchampionat. Auch die erfolgsgekrönten Repräsentanten der österreichischen Zucht Juvina v. Cassini I, Castella v. Cento oder Kuba v. Landor S gehören zu den ehemalig beim Championat prämierten Jungpferden.
Die jungen Sieger in diesem Jahr wurden von Thomas Metzger und Alexander Wimmer ermittelt. Die beiden Springreiter gelten als Koryphäen in Sachen Ausbildung und Zucht und haben sich gewissenhaft der Aufgabe gestellt, die Champions in den Altersklassen der zwei-, drei- und vierjährigen Pferde auszuwählen.

Lara ist Championesse der Vierjährigen

Die Stute stammt aus der Zucht von Mag. Christian Aschauer (Gföhl) und hat das Springblut mit in die Wiege gelegt bekommen. Ihr Vater ist der in Österreich stationierte Abrek, dessen Tochter Celine d´Abrek aktuell für Schlagzeilen sorgte. Ihre Mutter ist Luciana, die auf Landsberg (Landgraf I) und Lachs (Lateran) zurückgeht. „Wirklich erfreulich, was wir hier gesehen haben. Die Stute ist stets nach vorne orientiert, spitzt die Ohren und ist ein moderner Sportpferdetyp, den man sich heutzutage wünscht. Je höher die Ansprüche werden, desto leistungsbereiter wird sie.“, lobte das Richterkollegium die Championesse der Vierjährigen. Rang zwei und drei gingen an die Pferde Arci nach Attaché Luc AH-Landinos M und Apolina nach Apollo 2-Radetzky von Bernd Veits (Micheldorf).

Erneuter Sieg für Cissé

Der Clinton II-Sohn Cissé überzeugte von Beginn an und ging auch heuer wieder in seiner Altersklasse als Sieger hervor. Der dreijährige Hengst aus dem Hause Großholzner (Bad Hall) zeigte viel Vermögen in der Freispringgasse und überzeugte mit seinem charmanten Charakter nicht nur das Richterduo. Seine Mutter ist Jacaranda, ein Nachkommen von der Stute Juvina, dem erfolgreichsten ÖWB-Pferd, das vor kurzem nach Amerika verkauft wurde. Sehr charismatisch präsentierte sich auch der Reservesieger Ben Hardy (Z: Peter Heschl, Fehring). Seine Ahnentafel hält einige interessante Namen bereit. So ist der Hengst väterlicherseits mit Cornet Obolensky und Heraldik xx verwandt. Seine Mutter Fleur du Balou ist eine Enkelin von Finesse und Tochter von Fee, die mit Markus Saurugg große Springerfolge erzielt haben. Rang drei ging an die Camparino-Tochter Feliz (Z: Mag. Sabine Egger, Haiming).

Die zweijährige Siegerin Marisol

Die Cayado-Calgary-Tochter Marisol aus der Zucht von Dr. Franz Hummer-Niedermayr (Schwanenstadt) überzeugte durchgehend und erhielt in den Kategorien Technik, Vermögen und Leistungsbereitschaft jeweils die besten Noten und wurde somit verdient zur Siegerin gekürt. Reservesieger wurde der Hengst Fire PZW von Josef Wessely (Horitschon) mit dem Vater Fire van de Heffinck und der Mutter Classic Touch nach Cordial Medoc. Ebenfalls große Beachtung erhielt Cornet´s Cloud, was dem Pferd von Stephanie Schaden (Admont) den dritten Platz sicherte.


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