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08.08.2014

Freisprüche für Jonathan Paget und Kevin McNab

Aufatmen für Jonathan Paget und Kevin McNab: Wie der Weltreiterverband am Donnerstag mitteilte, hat das FEI-Tribunal nach eingehender Beratung den Doping-Vorwurf gegen beide Reiter zurückgenommen.

Jonathan Paget und Clifton Promise © Kit Houghton / FEI
© Kit Houghton / FEI
Nach seinem Sieg bei der Vier-Sterne-Vielseitigkeit von Burghley war bei Jonathan Pagets Top-Pferd Clifton Promise das verbotene Langzeitsedativum Reserpin nachgewiesen worden. Selbiges galt für Clifton Pinot, das Pferd des Australiers Kevin McNab. Gemäß dem FEI-Reglement wurden beide Reiter als für das Pferd „verantwortliche Personen“ mit sofortiger Wirkung für alle nationalen und internationalen Turniere gesperrt. Trotzdem auch die B-Probe einen positiven Befund ergeben hatte, beteuerten beide Reiter stets ihre Unschuld und wiesen den Vorwurf der verbotenen Leistungssteigerung wiederholt zurück. Mit Recht, befand das Tribunal des Weltreiterverbandes nun. Es wird angenommen, dass das beruhigend wirkende Psychopharmakon über den kontaminierten Futterzusatz „LesstressE“ in die Organismen beider Pferde gelangt sei, den beide Reiter zuvor schon mehrfach angewendet hatten ohne, dass es zu einer positiven Dopingprobe gekommen war.

Das Urteil kommt gerade noch rechtzeitig vor den Weltreiterspielen in der Normandie, wo der Team-Olympia-Dritte von 2012, Jonathan Paget, nun doch noch für Neuseeland an den Start gehen wird. Stallkollege Kevin McNab wird vom australischen Verband als Reservist gelistet. Die Burghley-Ergebnisse beider Reiter bleiben indes aberkannt.
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