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27.04.2015

Freud und Leid für Julia Kayser

Eigentlich hätte Julia Kayser allen Grund zum Jubeln. Die Tiroler Springamazone feierte mit einem fünften Platz im Großen Preis beim CSI4* von Hagen (GER) am Sonntag einen beachtlichen Erfolg. Dennoch bleibt ihr ein Start beim Nationenpreisturnier in Linz Mitte Mai verwehrt.

Julia Kayser und Cayetano bestätigten mit einem fünften Platz im CSI4*-Grand-Prix beim renommierten Horses & Dreams in Hagen (GER) ihre Topform. Ein Start beim CSIO in Linz bleibt ihnen allerdings verwehrt. © Tomas Holcbecher
Julia Kayser und Cayetano bestätigten mit einem fünften Platz im CSI4*-Grand-Prix beim renommierten Horses & Dreams in Hagen (GER) ihre Topform. Ein Start beim CSIO in Linz bleibt ihnen allerdings verwehrt.
© Tomas Holcbecher
Auf ihrem bewährten Sterrehof’s Cayetano behauptete sich die in den Niederlanden lebende Tirolerin gegen die namhafte internationale Konkurrenz. Als eines von nur fünf Pferd-Reiterpaaren blieb das Duo in dem 1,60 m hohen Springen zweimal fehlerfrei und platzierte sich hinter David Will (GER), Janne Friederike-Meyer (GER), Jamie Kermond (AUS) und Meredith Michaels-Beerbaum auf dem hervorragenden fünften Rang, der mit 5.250 Euro Preisgeld belohnt wurde.

Trotz dieser beeindruckenden Leistung wird Kayser beim CSIO in Linz nicht für Österreich an den Start gehen – und auch eine Teilnahme als Einzelreiterin bleibt der Amazone verwehrt, wie das neue Online-Portal EQWO.net berichtet.

Erst vor wenigen Wochen war vom neuen Springreferat unter der Leitung von Hugo Simon bekanntgegeben worden, dass für eine Einberufung ins österreichischen Nationenpreisteam eine vorherige Sichtung im Rahmen der Linzer Frühlingstour verpflichtend vorgeschrieben sei. Eine Info, die für Kayser reichlich spät kam, zumal der persönliche Turnierplan zu diesem Zeitpunkt längst fixiert und alle Vorbereitungen bereits angelaufen waren. Davor hatte es geheißen, „dass sich alle, die das CSIO in Linz reiten wollen, selbst 3- und 4-Stern-Turniere aussuchen sollen, um sich mittels der dort erbrachten Leistungen für das CSIO zu qualifizieren.“

Dass eine Teilnahme beim renommierten CSI4* in Hagen nicht als adäquater Ersatz gewertet würde, davon habe man sie erst am 13. April in Kenntnis gesetzt, so Kayser weiter, die aus ihrer Enttäuschung, dass man ihr vonseiten des Verbandes nun einen Riegel vor einen Start in Linz schiebt, keinen Hehl macht. Das gesamte Interview mit Julia Kayser können Sie hier nachlesen.

Abstimmungsprobleme innerhalb des neuen Springreferates hatte auch Dieter Köfler beklagt, der nicht zuletzt deshalb vor zwei Wochen von seiner Funktion innerhalb des Gremiums zurückgetreten war.

Für die rot-weiß-rote CSIO-Mannschaft ist Kaysers Fehlen sicherlich ein Verlust, zumal sich ihr Spitzenpferd Cayetano seit Monaten in einem absoluten Leistungshoch befindet. Seit Sommer 2014 verzeichnete der elfjährige Zangersheide-Hengst von Caretano/Cor de la Bryere in Grand Prix Prüfungen nie mehr als einen Abwurf.
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