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02.07.2016

Fritzens: Dorothee Schneider und Isabell Werth im Schlagabtausch + VIDEOS

Der Auftakt des CDI4*-Turniers auf dem Schindlhof in Fritzens stand ganz im Zeichen der deutschen Olympiareiterinnen Isabell Werth und Dorothee Schneider. Während Werth den Grand Prix für sich entschied, siegte Schneider im St. Georg.

78,96 Prozent gab"s für Isabell Werth und Emilio im Grand Prix zum Spécial auf dem Schindlhof - ein neues Bestergebnis für das Duo! © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
78,96 Prozent gab"s für Isabell Werth und Emilio im Grand Prix zum Spécial auf dem Schindlhof - ein neues Bestergebnis für das Duo!
© Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Dabei hatte Isabell Werth auch im Auftaktbewerb der Kleinen Tour die Hand ganz dicht im am Sieg. 73,868 Prozent erhielt sie für ihren Ritt auf DSP Belantis, der, und das zeigte sich in diesem Prix St. Georges ganz deutlich, alles mitbringt, was es heute braucht, um im großen Sport erfolgreich zu sein. Der Bundeschampion von 2014 und Vizeweltmeister der Jungen Dressurpferde 2015 ist mit enormen Bewegungspotential und einer hohen Rittigkeit ausgestattet. Beides wusste er vor allem im Trab und Schritt perfekt in Szene zu setzen. Im Galopp machte sich dann doch die Jugend und Unerfahrenheit des erst siebenjährigen Hengstes bemerkbar. Ohne die Patzer in den Wechseln und der zweiten Pirouette wäre dem Duo der Sieg vermutlich nicht mehr zu nehmen gewesen. So musste sich Werth auf Rang zwei hinter ihrer Olympiakollegin Dorothee Schneider einreihen, denn die präsentierte die neunjährige Kiss Me, eine Tochter von Schneiders ehemaligen Grand-Prix-Pferd Kaiserkult, praktisch fehlerfrei. Dafür gab's von den Richtern 75,684 Prozent - der klare Sieg in dieser Prüfung. Auch Platz drei war deutsch besetzt. Max Wadenspanner ritt auf dem achtjährigen Spielberg-Sohn Sanwero zu 71,237 Prozent. Bester Österreicher wurde Christian Schumach mit Sinclair Jason, einem achtjährigen Oldenburger Hengst von San Amour/Lord Sinclair, mit 69,474 Prozent auf Rang sechs.

Emilio in Olympiaform

Im Grand Prix der Spécial Tour zeigten insbesondere die deutschen ReiterInnen großen Sport. Allen voran Isabell Werth, die ihren nicht ganz unkomplizierten Emilio mit Ruhe und starken Nerven sicher präsentierte. „78,96 Prozent ist ein internationaler Bestwert für Emilio, er hat sich vor allem in der Galopptour stark verbessert. Sein Potenzial ist großartig, aber da ist noch das eine oder andere Prozent drin“, sagte Isabell Werth im ClipMyHorse.TV-Interview. Emilio steht wie seine Stallkollegin Weihegold auf der Olympia-Nennliste des deutschen Verbandes. Zwar gilt Weihegold als Favoritin für den Startplatz, doch Emilio scheint in seiner derzeitigen Form weit mehr als ein bloßer Ersatz zu sein.

Auch Platz zwei ging an eine deutsche Reiterin. Jessica von Bredow-Werndl und Zaire erzielten nach einer sehr beständigen Runde 75,54 Prozent und hielten damit das irische Olympia-Duo Judy Reynolds und Vancouver K, die mit 71 Prozent vom Platz gingen, auf Abstand.

Über eine saubere Runde durfte sich Schindlhof-Gastgeberin Evelyn Haim-Swarovski freuen, die ihre Dorina auf 66,100 Prozent ritt und sich mit Platz zwölf bei 26 angetretenen Reiter-Pferd-Paarungen locker für den Grand Prix Special am Sonntag qualifizierte. „Leider habe ich einige Punkte verschenkt, aber mein Ziel, mich in diesem großen Starterfeld für die Top-15 im Grand Prix Spècial zu qualifizieren, habe ich erreicht“, sagte Haim-Swarovski zufrieden lächelnd.

Österreichs Para-Equipe bereit für Rio-Qualifikation

Die Einlaufprüfung zur Österreichischen Meisterschaft Para-Dressur gewann erwartungsgemäß Pepo Puch mit Fontainenoir. Und zwar mit überragenden 81,4 Prozent. Aber auch die übrigen fünf Para-Reiterinnen und -Reiter, für die es in den kommenden Tagen um die verbleibenden drei Rio-Tickets geht, präsentierten sich in sehr guter Form. Allen voran die Kärntnerin Julia Sciancalepore (Grade 1a) mit Pommery. Das Duo bekam für seine Aufwärmrunde 71,957 Prozent.

„Alle Pferde sind gut in Schuss, das Team-Klima ist sehr freundschaftlich. Dass wir am Schindlhof in diesem wundervollen Ambiente die Österreichischen Meisterschaften austragen dürfen, ist perfekt. Hier ist für unsere Paras und deren Pferde so viel los, dass es wirklich eine optimale Vorbereitung für die Olympischen Spiele ist“, sagt Österreichs Equipe-Chefin Theres Rantner.

PM/ps

Isabell Werth und Emilio

Dorothee Schneider und Kiss Me

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